Nach einem ungewöhnlichen Jahr genehmigte der Gemeinderat von Tirana den Haushalt für das kommende Jahr mit einem Betrag von fast 400 Millionen Euro für fast 600.000 Einwohner.
Die Mittel für das nächste Jahr werden zu etwa 70 % aus den Mitteln der Gemeinde, also Steuern und Gemeindegebühren, stammen, ein Teil sind Transfers aus dem Staatshaushalt. Doch in diesem Jahr gibt es ein Novum, denn ein Teil der Mittel wird aus dem laufenden Jahr übertragen, da sie noch nicht ausgegeben wurden, es handelt sich um über 120 Millionen Euro. Enio Civici, Mitglied des Stadtrats von Tirana, sagte in einem Interview für die Sendung E-ZONE, dass dies das Hauptanliegen des Stadtrats sei.
„Wir als Abgeordnete, aber auch unsere Oppositionskollegen haben die Sorge geäußert, dass das Geld zwar von den Familien und Unternehmen gezahlt wird, aber nicht in Investitionen umgesetzt wird. Aber diese Realität ist auch das Ergebnis eines schwierigen Jahres, das die Gemeinde in Bezug auf die Verwaltung hinter sich hat. Wir haben vereinbart, dass wir ab Anfang des kommenden Jahres eine spezielle Überwachungsstruktur einrichten werden, um den Investitionsprozess im Jahr 2026 genau zu verfolgen. Das ist keine übliche Praxis, aber da wir uns in einer ungewöhnlichen Situation befinden, werden wir eine haben Wir müssen den Fortschritt der Investitionen stärker im Auge behalten, da wir nicht wollen, dass sich das, was im Jahr 2025 passiert ist, wiederholt“, sagte Civici in Vizion Plus
Für das kommende Jahr sind in der größten Gemeinde des Landes keine steuerlichen Änderungen zu erwarten. Mit dem Haushalt gingen keine steuerrechtlichen Änderungen einher. Die einzige Neuerung ist die Abschaffung der temporären Bildungsinfrastruktursteuer.
„Im Jahr 2026 wird es keine Steueränderung geben. Die gleichen Steuern und Gebühren mit den gleichen Sätzen bleiben in Kraft. Der einzige Unterschied besteht darin, dass fast 800 Millionen ALL den Bürgern und Unternehmen überlassen bleiben, da die befristete Bildungsinfrastruktursteuer ab Januar nicht mehr erhoben wird“, erklärte Civici.
Vier sind die Hauptgeldquellen in der größten Gemeinde des Landes. An erster Stelle stehen die Einnahmen aus Neubauten, dann aus der Grundsteuer, aus der Reinigungsgebühr und an vierter Stelle die Einnahmen aus Bußgeldern.

Dieses Modell, bei dem die Einnahmen der größten Gemeinde entstehen, ist ein Beweis dafür, dass die finanzielle Existenz nicht nur auf dem Bausektor basieren kann./vizionplus.tv
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