Veröffentlicht am 5. Dezember 2025
Mexiko steht zusammen mit Kanada, Brasilien, Kolumbien, den Bahamas, Kuba und anderen vor neuen Einreiseänderungen in die USA, da die Regierung die Home Country Rule im Rahmen des One Big Beautiful Act einführt, die Visumanträge in den Heimatländern der Antragsteller erfordert. Diese große Änderung in der US-Visapolitik zielt darauf ab, den Antragsprozess zu rationalisieren, indem Visumanträge bei Konsulaten im Land der Staatsangehörigkeit oder des rechtmäßigen Wohnsitzes des Antragstellers zentralisiert werden. Durch die neue Regelung entfällt die Möglichkeit, einen Antrag in Drittländern mit kürzeren Wartezeiten oder vermeintlich höheren Zulassungsquoten zu stellen, was Bewerber aus Ländern mit langen Wartezeiten wie Mexiko und Brasilien betrifft. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über diese Änderungen wissen müssen, welche Auswirkungen sie auf Reisende haben und wie die Home Country Rule das US-Visumantragsverfahren für Länder wie Mexiko, Kanada und darüber hinaus umgestalten wird.
Was war konsularisches Einkaufen?
Konsularisches Einkaufen war eine Praxis, bei der Ausländer einen Antrag stellen konnten UNS Nichteinwanderungsvisa bei jeder US-Botschaft oder jedem US-Konsulat weltweit, nicht beschränkt auf das Land ihres Wohnsitzes. Dies ermöglichte es den Antragstellern, konsularische Vertretungen mit schnelleren Bearbeitungszeiten oder vermeintlich höheren Genehmigungsquoten zu wählen.
- Schnellere Termine: Bewerber aus Ländern mit langen Wartezeiten für Visumstermine wie Indien oder China reisten häufig in Drittländer mit kürzeren Wartezeiten (z. B. Thailand, Mexiko oder Barbados), um ihr Visum innerhalb weniger Wochen zu erhalten.
- Wahrgenommene höhere Zustimmungsrate: Viele glaubten, dass bestimmte US-Botschaften oder Konsulate nachsichtiger oder „mitfühlender“ gegenüber bestimmten Nationalitäten oder Visaarten seien, was dazu führte, dass Bewerber nach Stellen suchten, bei denen sie ihrer Meinung nach eine bessere Chance auf Genehmigung hatten.
Dieses System führte jedoch zu Komplikationen und Ineffizienzen, und die US-Regierung beschloss schließlich, das konsularische Einkaufen abzuschaffen, um das Visumantragsverfahren zu rationalisieren.
Die neue „Heimatlandregel“
Die „Home Country Rule“ wurde eingeführt, um der Praxis des konsularischen Einkaufens ein Ende zu setzen. Diese neue Richtlinie schreibt vor, dass Anträge auf ein Nichteinwanderungsvisum bei der US-Botschaft oder dem US-Konsulat im Land der Staatsangehörigkeit oder des rechtmäßigen Wohnsitzes des Antragstellers eingereicht werden müssen.
- Zentraler Anwendungsstandort: Bewerber können sich nicht mehr in einem Land ihrer Wahl bewerben. Sie müssen den Antrag in ihrem Heimatland oder dem Land ihres rechtmäßigen Wohnsitzes stellen, es sei denn, sie können einen langfristigen rechtmäßigen Aufenthalt in einem anderen Land nachweisen.
- Erhöhte Kontrolle: Antragsteller, die ihren Antrag außerhalb ihres Heimatlandes stellen, werden mit einer zusätzlichen Prüfung, längeren Bearbeitungszeiten und einer höheren Wahrscheinlichkeit einer Visumverweigerung konfrontiert.
Die Umstellung auf dieses System zielt darauf ab, ein konsistenteres und faireres Verfahren zu gewährleisten und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand für US-Botschaften bei der Bearbeitung einer Flut von Anträgen aus Drittländern zu verringern.
Kanada: Minimale Auswirkungen, aber einige Änderungen stehen bevor

Für kanadische Staatsangehörige wird sich das Antragsverfahren durch die „Home Country Rule“ nicht drastisch ändern, da Kanadier für die meisten Nichteinwanderungskategorien häufig von der Visumspflicht befreit sind. Wenn sie jedoch ein Visum benötigen, müssen sie nun einen Antrag bei einem US-Konsulat in Kanada stellen oder einen rechtmäßigen Wohnsitz an einem anderen Ort nachweisen, wodurch die Möglichkeit entfällt, einen Antrag in einem Drittland zu stellen.
| Regel | Alte Regel (Konsularisches Einkaufen) | Neue Regel (Heimatlandregel) |
|---|---|---|
| Visumantrag | Kanadier können in jedem Land ein US-Visum beantragen | Sie müssen in Kanada ein US-Visum beantragen oder einen rechtmäßigen Wohnsitz in einem anderen Land nachweisen |
| Reiseflexibilität | Kann bei Bedarf bei jedem Konsulat weltweit beantragt werden | Der Antrag muss beim US-Konsulat in seinem Heimatland, Kanada, oder mit dem Nachweis eines langfristigen rechtmäßigen Aufenthalts anderswo gestellt werden |
Mexiko: Größere Wirkung durch längere Wartezeiten

Mexikanische Staatsangehörige, die früher das konsularische Einkaufen nutzten, um lange Wartezeiten in Mexiko zu umgehen, werden nun mit der Realität konfrontiert, ein Visum beim US-Konsulat in Mexiko zu beantragen. Aufgrund der höheren Nachfrage ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen, was den Visumantragsprozess anspruchsvoller macht.
| Regel | Alte Regel (Konsularisches Einkaufen) | Neue Regel (Heimatlandregel) |
|---|---|---|
| Visumantrag | Kann in jedem US-Konsulat weltweit beantragt werden | Muss beim US-Konsulat in Mexiko beantragt werden |
| Wartezeiten bei Terminen | Könnte lange Wartezeiten in Mexiko umgehen, indem man sich in anderen Ländern bewirbt | Aufgrund der höheren Nachfrage wird es im US-Konsulat in Mexiko zu längeren Wartezeiten kommen |
Brasilien: Keine Umgehung langer Wartezeiten mehr

Brasilianische Staatsangehörige müssen nun mit längeren Wartezeiten beim US-Konsulat in Brasilien rechnen, da die neue Regelung ihnen die Möglichkeit entzieht, in anderen Ländern einen Antrag mit kürzeren Bearbeitungszeiten zu stellen. Daher müssen Antragsteller mit längeren Verzögerungen bei der Beantragung eines Visums rechnen.
| Regel | Alte Regel (Konsularisches Einkaufen) | Neue Regel (Heimatlandregel) |
|---|---|---|
| Visumantrag | Könnte in anderen Ländern mit kürzeren Wartezeiten beantragt werden | Muss beim US-Konsulat in Brasilien beantragt werden |
| Reiseflexibilität | Könnte Verzögerungen in Brasilien umgehen, indem man sich im Ausland bewirbt | Der Antrag muss innerhalb Brasiliens gestellt oder ein rechtmäßiger Wohnsitz in einem anderen Land nachgewiesen werden |
Kolumbien: Verabschieden Sie sich von kürzeren Wartezeiten im Ausland

Kolumbianische Staatsangehörige, die früher das konsularische Einkaufen nutzten, um lange Wartezeiten in Kolumbien zu vermeiden, müssen nun beim US-Konsulat in Kolumbien ein Visum beantragen. Diese Änderung wird zu einer höheren Nachfrage und längeren Wartezeiten für alle Bewerber führen.
| Regel | Alte Regel (Konsularisches Einkaufen) | Neue Regel (Heimatlandregel) |
|---|---|---|
| Visumantrag | Könnte in anderen Ländern mit kürzeren Wartezeiten beantragt werden | Muss beim US-Konsulat in Kolumbien beantragt werden |
| Wartezeiten bei Terminen | Durch die Bewerbung im Ausland könnten lange Wartezeiten vermieden werden | Aufgrund des höheren Antragsaufkommens in Kolumbien wird es längere Wartezeiten geben |
Bahamas: Von Flexibilität zu längeren Wartezeiten

Bahamas-Staatsangehörige, die zuvor die Freiheit hatten, US-Visa bei anderen Konsulaten mit kürzeren Wartezeiten zu beantragen, müssen nun einen Antrag beim US-Konsulat auf den Bahamas stellen. Dies wird zu einer steigenden Nachfrage und längeren Wartezeiten bei Terminen führen.
| Regel | Alte Regel (Konsularisches Einkaufen) | Neue Regel (Heimatlandregel) |
|---|---|---|
| Visumantrag | Kann in jedem US-Konsulat weltweit beantragt werden | Muss beim US-Konsulat auf den Bahamas beantragt werden |
| Wartezeiten bei Terminen | Könnte Verzögerungen vermeiden, indem man sich in anderen Ländern bewirbt | Es wird mit längeren Wartezeiten rechnen, da im Konsulat auf den Bahamas immer mehr los ist |
Kuba: Begrenzte Optionen und längere Wartezeiten

Kubanische Staatsangehörige werden die größten Auswirkungen haben, da sie weniger Optionen für die Visumbearbeitung haben. Die neue Regelung wird Kubaner dazu zwingen, einen Antrag bei den dafür vorgesehenen US-Konsulaten zu stellen, und die begrenzten Kapazitäten für die Bearbeitung von Visa werden zu längeren Wartezeiten und komplexeren Verfahren führen.
| Regel | Alte Regel (Konsularisches Einkaufen) | Neue Regel (Heimatlandregel) |
|---|---|---|
| Visumantrag | Könnte bei US-Konsulaten in anderen Ländern beantragt werden | Der Antrag muss bei einem bestimmten US-Konsulat oder einer Botschaft in einem Drittland gestellt werden |
| Wartezeiten bei Terminen | Durch eine Bewerbung im Ausland könnten lange Wartezeiten umgangen werden | Längere Wartezeiten aufgrund der begrenzten Bearbeitungskapazität für kubanische Staatsangehörige |
Mexiko steht zusammen mit Kanada, Brasilien, Kolumbien, den Bahamas, Kuba und anderen vor neuen Einreiseänderungen in die USA, da die Regierung die Home Country Rule im Rahmen des One Big Beautiful Act einführt, die Visumanträge in den Heimatländern der Antragsteller erfordert.
Abschluss
Mexiko steht zusammen mit Kanada, Brasilien, Kolumbien, den Bahamas, Kuba und anderen Ländern vor neuen Änderungen bei der Einreise in die USA, da die Regierung die Home Country Rule gemäß dem One Big Beautiful Act durchsetzt. Diese Verschiebung erfordert, dass Visumantragsteller bei US-Konsulaten in dem Land, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen oder in dem sie ihren rechtmäßigen Wohnsitz haben, einen Antrag stellen müssen, wodurch die Möglichkeit entfällt, lange Wartezeiten oder vermeintlich höhere Genehmigungsquoten in Drittländern zu umgehen. Während diese Änderung darauf abzielt, den Visumantragsprozess zu rationalisieren und ein einheitlicheres System zu schaffen, bedeutet sie auch, dass Antragsteller aus diesen Ländern sich nun auf längere Bearbeitungszeiten und möglicherweise eine stärkere Prüfung einstellen müssen. Die Home Country Rule stellt einen bedeutenden Wandel in der US-Visumpolitik dar, der Reisende aus der ganzen Welt betrifft.

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