„Die Onkologie braucht dringend eine radikale Reform“, der Arzt: Patienten leiden unter fehlenden Grundvoraussetzungen

„Die Onkologie braucht dringend eine radikale Reform“, der Arzt: Patienten leiden unter fehlenden Grundvoraussetzungen


„Rosa Schleifen im schwarzen Oktober“ ist das Thema dieses Dienstags bei Quo Vadis in Vizion Plus, als Teil der Protestkundgebung vor dem Gesundheitsministerium, um die Unzufriedenheit mit dem Service des Onkologie-Krankenhauses zum Ausdruck zu bringen.

Laut Demonstranten hat sich der „Rosa Oktober“, der als Aufklärungsmonat für Frauen zur Brustkrebsprävention bekannt ist, in einen Schwarzen Oktober verwandelt.

Der Arzt und Chirurg Mehdi Agolli, der auf Vizion Plus in das Quo Vadis-Studio eingeladen wurde, beschrieb die Situation als komplex und alarmierend und betonte, dass das Problem nicht nur durch Investitionen, sondern durch eine tiefgreifende Struktur- und Managementreform gelöst werden könne.

Er betonte, dass die Onkologie spezialisiertes Personal, Organisation und Menschlichkeit im Dienst benötige, Elemente, die derzeit fehlen.

Laut Agolli sind Ärzte in der Onkologie ausgebildete Fachkräfte, aber sie sind täglich mit einem Zustrom von Patienten, einem Mangel an Ausrüstung und unangemessenen Arbeitsbedingungen konfrontiert, während die Patienten unter einem Mangel an qualitativ hochwertiger Behandlung und grundlegenden Bedingungen leiden.

Auszug aus dem Interview:

Boracay: Wie beurteilen Sie die Situation im Onkologischen Krankenhaus?

Agolli: Es ist komplex, weil es eine völlig neue Konzeption erfordert. Die Onkologie hat auch ihre eigenen Fachgebiete, daher ist es nicht so einfach, dass es gelöst werden kann. Es bedarf einer radikalen Reform. Es gibt ein Problem mit dem Personal, vollständig und spezialisiert, wie es auf der ganzen Welt der Fall ist. In der Medizin gibt es viele Dinge, die auch ohne Investitionen, aber mit Lust, Menschlichkeit und Leidenschaft gelöst werden können. Wenn sie nicht vorhanden sind, gibt es keinen Geist der spezialisierten Behandlung. Dann ist das Gebäude das Gebäude … Die Ärzte in der Onkologie sind dort alle sehr gut, ich hatte Studenten und sie waren die Besten. Aber sie stehen vor einem Zustrom, einem Druck. Es kommt auf der Welt nicht vor, dass die Flure voller Familienangehöriger und Kranker sind. In all diesen Dingen ist eine radikale Reform erforderlich. Für Medikamente benötigen sie Finanzierung und Unterhalt.

Fluch: Kann ein Arzt ohne diese Geräte arbeiten?

Agolli: Natürlich nicht. Als ich in Amerika sah, dass der Herzpatient all diese Eingriffe durchführte und nach 4 Stunden ins Auto stieg und alleine wegfuhr. Das ist Qualitätsservice.

/vizionplus.tv

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