Russland scheint sich auf die schrittweise Installation neuer ballistischer Hyperschallraketen zu konzentrieren, die Atomsprengköpfe tragen können, auf einem ehemaligen Luftwaffenstützpunkt im Osten Weißrusslands.
Diese Entwicklung könnte die Fähigkeit Moskaus, Ziele in ganz Europa anzugreifen, erheblich verbessern.
Zu diesem Schluss kamen nach Angaben der Agentur Reuters zwei amerikanische Forscher, die Satellitenbilder analysierten.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte bereits zuvor seine Absicht zum Ausdruck gebracht, in Weißrussland Mittelstreckenraketen vom Typ Oreschnik mit einer Reichweite von bis zu 5.500 Kilometern zu stationieren, ohne den genauen Standort bislang bekannt zu geben.
Exklusiv: Moskau stationiert wahrscheinlich neue atomwaffenfähige ballistische Hyperschallraketen auf einem ehemaligen Luftwaffenstützpunkt im Osten Weißrusslands, was Russlands Fähigkeit, Raketen in ganz Europa zu liefern, stärken könnte, fanden zwei US-Forscher bei der Untersuchung von Satellitenbildern heraus https://t.co/GXgY7GJET7
– Reuters (@Reuters) 26. Dezember 2025
Die russische Botschaft in Washington reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme, während die belarussische Botschaft eine Stellungnahme ablehnte.
Andererseits verbreitete die belarussische staatliche Nachrichtenagentur Belta Erklärungen des belarussischen Verteidigungsministers Wiktor Chrenin, wonach der Einsatz von Oreschnik-Raketen das Kräftegleichgewicht in Europa nicht verändere und eine „Reaktion“ auf die „aggressiven Aktionen“ des Westens darstelle.
Das Weiße Haus äußerte sich nicht zu den Entwicklungen, auch die CIA lehnte eine Stellungnahme ab.
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