Präsident Bajram Begaj nahm an der anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Präfektur Tirana organisierten Aktivität teil, bei der er sich neben der Würdigung der historischen Rolle dieser Institution auch auf die Proteste der letzten Wochen im Land konzentrierte.
In seiner Rede sagte das Staatsoberhaupt, dass die Aktivität zu einem Zeitpunkt stattfindet, an dem die Bürger ihre Sorgen und Erwartungen auf friedliche Weise öffentlich zum Ausdruck bringen.
Begaj betonte, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung und Teilnahme am öffentlichen Leben im Hinblick auf die Stellung und verfassungsmäßige Neutralität des Präsidenten ein durch die Verfassung geschützter Wert sei.
Ihm zufolge muss dieses Recht im Einklang mit der Verfassung und den Gesetzen des Landes ausgeübt werden.
Der Präsident betonte, dass die Festigung der Demokratie und die nachhaltige Entwicklung des Landes von der gemeinsamen Verpflichtung von Bürgern und Institutionen abhängen, im Einklang mit der Verfassung sowie dem nationalen und öffentlichen Interesse zu handeln.
„Der Verfassungsrahmen stellt zusammen mit den Regeln der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie die wichtigste Garantie für das faire Funktionieren der Gesellschaft dar“, sagte Begaj.
Das Staatsoberhaupt fügte hinzu, dass er sich weiterhin für den Schutz der Verfassung, der Grundrechte und -freiheiten der Bürger einsetzt und ein Klima der Zusammenarbeit und des Dialogs fördert, das dem nationalen Interesse, der europäischen Zukunft und den euroatlantischen Werten des Landes dient.
Im weiteren Verlauf seiner Rede lobte Begaj die Präfektur Tirana als eine Institution, die seit 1926 als Brücke zwischen der Zentralregierung und den lokalen Gemeinschaften fungiert und Stabilität, Ordnung und Entwicklung garantiert.
Er sagte, dass der 100. Jahrestag dieser Institution ein Moment des Nachdenkens über die Rolle der öffentlichen Verwaltung und die Notwendigkeit sei, die Qualität der Dienstleistungen für die Bürger zu verbessern.
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