Der Präsident der Republik, Bajram Begaj, empfing an diesem Montag Vertreter der Interreligiösen Räte Europas, die sich im Rahmen des Europäischen Forums „Shared Sacred Flourishing“ in Tirana aufhalten.
Während des Treffens würdigte das Staatsoberhaupt die Bedeutung des Forums für die Stärkung des interreligiösen Dialogs und die Förderung von Frieden, Verständnis und Zusammenarbeit zwischen Religionsgemeinschaften in Europa.
Begaj erklärte, dass Albanien ein Modell für Harmonie, interreligiöses Zusammenleben und Gastfreundschaft darstelle und beschrieb diese als Teil der nationalen Identität.
„Albanien ist ein Vorbild für Harmonie, interreligiöses Zusammenleben und Gastfreundschaft. Diese Werte sind Teil unserer Identität und ich hoffe, dass Sie sie während Ihres Aufenthalts hautnah erleben werden“, sagte der Präsident während des Gesprächs mit den Vertretern der Interreligiösen Räte.
Das Staatsoberhaupt hielt auch an der Zeit der kommunistischen Diktatur fest, in der Albanien zum atheistischen Land erklärt wurde und Kultgegenstände abgerissen oder in ihrer Funktion geändert wurden.
„Obwohl das diktatorische Regime Albanien zum ersten atheistischen Land der Welt erklärte, die Kultgegenstände zerstörte oder ihren Bestimmungsort änderte, konnte es den Glauben der Albaner an Gott nicht zerstören“, erklärte Begaj.
Der Präsident würdigte auch die Rolle des Interreligiösen Rates Albaniens bei der Förderung des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen Religionsgemeinschaften.
Seiner Meinung nach bleibt der interreligiöse Dialog in einer Zeit, in der die Welt mit Polarisierung, Konflikten und zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist, ein wichtiges Instrument zum Aufbau von Vertrauen, Solidarität und Frieden.
Begaj betonte, dass Albanien weiterhin seinen Beitrag leisten und das Modell der religiösen Harmonie und des friedlichen Zusammenlebens fördern werde.
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