Der Staatshaushalt für dieses Jahr zeichnet sich dadurch aus, dass er die Finanzierung der im Wachstumsplan der Europäischen Union vorgesehenen Projekte unterstützt. Bei der Vorstellung der Zahlen des Wirtschaftsdokuments vor der Präsidentenkonferenz sagte Finanzminister Petrit Malaj, dass die Ausgabenmittel 8 Milliarden Euro übersteigen.
„Der Haushaltsentwurf für 2025 zielt darauf ab, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu unterstützen und die Haushaltskonsolidierung fortzusetzen, mit dem Endziel, die Staatsverschuldung zu reduzieren.“ In diesem Haushaltsentwurf wurde besonderes Augenmerk auf die Finanzierung des Wachstumsplans der Europäischen Union (EU) für den Westbalkan als wichtiges Instrument zur Beschleunigung der wirtschaftlichen und sozialen Konvergenz unseres Landes mit den EU-Ländern gelegt.“
Die Regierung geht davon aus, dass die Wirtschaft weiterhin stetig wachsen wird, was von inländischen Sektoren wie Tourismus, Baugewerbe und Konsum getragen wird.
„In unserem Basisszenario der makrofiskalischen Programmierung für 2025 gehen wir von einem Wirtschaftswachstum von 3,9 % aus, mit einer allmählichen Annäherung an die potenzielle Rate von 3,9 % auf mittlere Sicht.“ Dieses Wachstum wird hauptsächlich durch die Inlandsnachfrage generiert, sowohl durch den privaten Konsum als auch durch die Gesamtinvestitionen in die Wirtschaft.“
Dem Entwurf des Staatshaushalts liegt erstmals kein richtiges Fiskalpaket bei, so dass es im nächsten Jahr keine gesetzlichen Änderungen bei Steuern und Abgaben geben wird.
„Für 2025 wurde kein neues Fiskalpaket ausgearbeitet, das zusätzliche Einnahmen für den Haushalt 2025 bringen würde“
Im nächsten Jahr soll das Online-Wettgesetz in Kraft treten und die Einnahmensteigerung soll durch eine gute Verwaltung realisiert werden./vizionplus.tv
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