Die Staatsanwaltschaft von Tirana schickt 20 Beamte wegen Amtsmissbrauchs und Verstößen gegen Ausschreibungen im Wert von 525 Millionen ALL vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft von Tirana schickt 20 Beamte wegen Amtsmissbrauchs und Verstößen gegen Ausschreibungen im Wert von 525 Millionen ALL vor Gericht


Die Staatsanwaltschaft von Tirana hat die Ermittlungen abgeschlossen und 20 Beamte vor Gericht gestellt, denen „Pflichtmissbrauch“ in Zusammenarbeit vorgeworfen wird. Sie sollen in sieben Vergabeverfahren des Landwirtschaftsministeriums mit einem Gesamtvermögen von 525 Mio. ALL ohne Mehrwertsteuer Verstöße begangen haben.

Die Untersuchungen begannen nach dem Bericht des HCSC und ergaben, dass die Ausschreibungen, die hauptsächlich durch Verhandlungen ohne vorherige Ankündigung entwickelt wurden, den Kauf von Veterinärausrüstung, Tieren als Entschädigung, Pestiziden und Überwachungssystemen für Wasserfresser betrafen. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass die Verfahren manipuliert worden seien und die Markttests fiktiv durchgeführt worden seien, was den Interessen des Staates geschadet habe.

Hinweis der Staatsanwaltschaft:

Die Staatsanwaltschaft beim Gericht erster Instanz der allgemeinen Gerichtsbarkeit in Tirana schloss die Ermittlungen ab und schickte 20 Personen, Beamte, vor Gericht, die alle der Begehung der Straftat „Pflichtmissbrauch“ beschuldigt wurden, die in Zusammenarbeit gemäß Artikel 248-25 des Strafgesetzbuchs begangen worden war.

Aus den Ermittlungen zum Strafverfahren Nr. 2069 des Jahres 2025 ergab, dass die Bürger MK, EH, G.Xh., IAAGj., LKEP, LH, MP, EF, AL, ER, IB, AZ, A.Gj., SP, AI, A.Dh., KN, AA die oben genannte Straftat zum Nachteil des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung begangen haben.

Die Untersuchungen begannen nach dem Bericht der Obersten Staatskontrolle (SCSC) über sieben Vergabeverfahren, die hauptsächlich durch Verhandlungen ohne vorherige Ankündigung und einen Höchstbetrag von 525.000.000 ALL ohne Mehrwertsteuer entstanden sind.

Die Verfahren, bei denen Verstöße festgestellt wurden, betrafen die Beschaffungen für „Pflanzenschutzausgaben und Bekämpfung von Parasiten in der Landwirtschaft“, für „Anschaffung von Ausrüstung für den Veterinärdienst (Motorräder, Helme, Kleidung, Handschuhe, Taschen), „Anschaffung von Rindern zur Entschädigung von Landwirten, die durch noduläre Dermatose bei Rindern geschädigt wurden“ sowie für „Kameraüberwachungssystem für Wasserfresser“.

Die oben genannten Beklagten haben in ihrer Eigenschaft als mit einer öffentlichen Funktion betraute Personen in Zusammenarbeit untereinander bei jedem Ausschreibungsverfahren gegen das Gesetz oder die Gesetze verstoßen, die die relevante Tätigkeit der Person, die eine konkrete öffentliche Funktion ausübt, regeln. Es handelt sich somit um eine regelmäßige Pflichtverletzung, die den berechtigten Interessen des Staates, der Bürger und anderer juristischer Personen schadet.

Die Untersuchung des Verfahrens ergab, dass die Tatbestandsmerkmale aufgezehrt wurden und dass sie Handlungen vorgenommen haben, die im Hinblick auf die Mängel bei der Bestimmung der Kriterien der geforderten Waren nicht gerechtfertigt sind, sondern vor allem wird die Überzeugung geschaffen, dass die Marktprüfung auf fiktive Weise durchgeführt wurde.

Nach Kenntnisnahme der Gesamtheit der oben genannten Taten wird davon ausgegangen, dass aufgrund von Beweisen eine Verurteilung vorliegt, dass die Mitglieder der Beschaffungseinheit die Straftat des Amtsmissbrauchs begangen haben, die sich auf die Art des für Beschaffungen gewählten Verfahrens bezieht, eine Straftat, die jeweils in Artikel 248-25 des Strafgesetzbuchs vorgesehen ist.

/vizionplus.tv

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