Das reiche kulturelle, historische und sprachliche Erbe der Arber-Gemeinschaften bleibt ein wesentlicher Bestandteil der panalbanischen Identität. Von traditioneller Kleidung über Riten und Bräuche bis hin zum Familienerbe gibt es nur wenige, die diese Werte weiterhin in ihrer authentischen Form bewahren. Eine von ihnen ist die Kunsthandwerkerin Elisabeth D’Elia, die der von Generation zu Generation weitergegebenen Tradition treu bleibt.
„Alle Gemeinden haben die traditionelle Jacke und den traditionellen Rock. Alle sind mit Gold bestickt und enthalten einige traditionelle Elemente wie die Biene, die Blume und den Adler. Wir wollen die Tradition bewahren und versuchen, sie an die jüngeren Generationen weiterzugeben. Was wir verstehen müssen, ist, dass dies keine Zumutung, sondern etwas Sanftes, Alltägliches sein sollte. Wir fühlen uns arberisch, weil wir in unseren Familien seit unserer Kindheit so erzogen wurden. Wir sprechen zu Hause Arabisch, und wenn wir es zu Hause sprechen, wird es zu etwas Natürlichem und Einfachem. Das „Die Durchsetzung war nie erfolgreich, aber die Dinge, die von der Mutter und vom Herzen kommen, bleiben bei den jüngeren Generationen“, sagte Elisabeth D’elia, Kunsthandwerkerin.
Andererseits bleiben die Herausforderungen für den Erhalt der Sprache jedoch weiterhin groß. Arberisch wird von der UNESCO als gefährdete Sprache eingestuft und ist im Atlas der gefährdeten Sprachen der Welt enthalten. Trotz der Bemühungen, sie zu schützen, ist diese fünf Jahrhunderte alte Sprache mit einem erheblichen Rückgang ihrer Verwendung konfrontiert.
„Am Anfang gab es etwa 200.000 Einwohner von Arbëresh, die Arbëresh sprachen. Heute sind es viel weniger. Laut einer von mir durchgeführten Studie erreichen wir heute 20 %, wenn wir 20 % erreichen Es werden Anstrengungen unternommen, um den Arbëresh-Unterricht in den Schulen einzuführen, aber meiner Meinung nach sollten Familien darin unterstützt und ermutigt werden, Arbëresh zu sprechen“, sagte Francesco Peri, Forscher für Arbëresh.
Unterdessen bemüht sich das Arbëresh-Studienzentrum in Tirana häufig darum, konkrete Richtlinien für die Arbëresh zu fördern.
Dutzende Baumpfleger sind im Rahmen des Diaspora-Gipfels nach Tirana gekommen, mit einem einzigen Ziel: der Bewahrung der Identität als Herausforderung, die ein gemeinsames Engagement der Familie, der Institutionen und der Gemeinschaft selbst erfordert, damit dieser Reichtum nicht mit der Zeit verloren geht.
Join The Discussion