Premierminister Edi Rama, Präsident Bajram Begaj und Minister Ermal Nufi huldigten auf dem Märtyrerfriedhof denjenigen, die ihr Leben für das Heimatland geopfert haben. Sie legten Blumen in der Nähe des Mutter-Albanien-Denkmals nieder und drückten damit ihren Respekt für die Arbeit der Gefallenen aus.
Der Tag der Märtyrer entstand am 5. Mai 1942, als Qemal Stafa, der zum Symbol des antifaschistischen Widerstands wurde, getötet wurde. Jedes Jahr an diesem Tag erweisen die höchsten Staatsoberhäupter eine Hommage zum Gedenken an die Märtyrer.
Die Tradition, die Gefallenen zu ehren, ist früh, schon vor der Gründung des albanischen Staates wurde ihr Andenken durch epische Lieder und mündliche Überlieferungen bewahrt. Allerdings gab es bis nach dem Zweiten Weltkrieg keinen wirklichen rechtlichen Status für Märtyrer.
Nach der Befreiung wurde 1945 ein Gesetz zur Unterstützung der Familien von Märtyrern und Kriegsinvaliden erlassen, darunter auch derer, die zuvor für die Freiheit des Landes gefallen waren. In den 60er Jahren wurde dieser Status ausgeweitet und der Begriff „Märtyrer des Vaterlandes“ klarer definiert, zudem wurden im ganzen Land Gedenkfriedhöfe angelegt.
Nach den politischen Veränderungen in den 1990er Jahren erfuhr der Status weitere Überarbeitungen. Im Jahr 2000 wurde das Gesetz „Status des Märtyrers des Vaterlandes“ verabschiedet, das die Märtyrer aller historischen Epochen umfasst, einschließlich derer, die in den Jahren 1997-1999 und im Krieg zur Befreiung des Kosovo gefallen sind./vizionplus.tv
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