Die Abgeordnete der Demokratischen Partei, Jorida Tabaku, reagierte mit einer Analyse in sozialen Netzwerken auf die wirtschaftliche Lage des Landes und brachte den Bürgerprotest der letzten Wochen mit einem ihrer Meinung nach gescheiterten Wirtschaftsmodell in Verbindung, das auf Privilegien, Klientelismus und staatlicher Vereinnahmung aufbaute.
Laut Tabaku protestierten seit drei Wochen Tausende von Bürgern gegen ein System, das ihrer Meinung nach die Arbeit und das Einkommen der Albaner entwertet und gleichzeitig die Bereicherung einer an die Macht gebundenen Minderheit begünstigt.
In ihrer Reaktion stellt Tabaku fest, dass dieses System klare politische Urheber hat.
„Der Ideengeber ist der Premierminister. Der Apparat sind die Minister. Während die sozialistische Mehrheit in der Versammlung die Rolle des politischen Notars dieses Modells akzeptiert hat“, schreibt sie.
Der DP-Abgeordnete fordert, dass zusätzlich zum politischen Wandel eine umfassende parlamentarische Untersuchung zum Aufbau dieses Wirtschaftsmodells durchgeführt wird, mit dem Ziel, die institutionellen Verantwortlichkeiten zu dokumentieren und etwaige Verstöße an die Justizbehörden weiterzuleiten.
/vizionplus.tv
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