US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass die USA ihre militärische Präsenz in Europa überprüfen könnten. Als möglich nannte er den Truppenabzug aus Ländern wie Italien, Spanien und Deutschland und argumentierte, dass diese Verbündeten in der Konfrontation mit dem Iran nicht die erwartete Unterstützung geleistet hätten.
In einer Erklärung gegenüber den Medien betonte er, dass die Reduzierung der amerikanischen Streitkräfte in diesen Ländern eine reale Option sei, die erwogen werde.
„Warum nicht? Italien hat uns überhaupt nicht geholfen und Spanien war schrecklich, absolut schrecklich.“
Nach Angaben des Chefs des Weißen Hauses haben die europäischen Länder nicht mit der entsprechenden Geschwindigkeit und dem nötigen Engagement reagiert, während die Vereinigten Staaten die Ukraine nachdrücklich unterstützt haben.
Der US-Präsident fügte hinzu, dass die vorherige Regierung der Ukraine etwa 350 Milliarden US-Dollar gegeben habe, eine Entscheidung, die er für falsch hielt, und argumentierte, dass der Konflikt nicht direkt mit den USA zusammenhängt.
„Uns trennt ein Ozean. Es ist ihre Sache, aber wir helfen ihnen.“
Gleichzeitig hat der Chef des Weißen Hauses auch Bundeskanzler Friedrich Merz angegriffen und ihn aufgefordert, sich stärker auf den Krieg in der Ukraine und die inneren Probleme Deutschlands wie Einwanderung und Energie zu konzentrieren und sich nicht in die Bemühungen zur Beseitigung der iranischen Atomgefahr einzumischen.
Unterdessen kam aus Berlin eine scharfe Reaktion auf die Äußerungen des amerikanischen Präsidenten. Laut einem von Politico zitierten deutschen Regierungsbeamten habe Trumps Politik der harschen Drohungen „die Grenze erreicht“ und sei nicht mehr wirksam.
/vizionplus.tv
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