Die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands, Italiens, Polens und des Vereinigten Königreichs werden morgen in Berlin ein Treffen abhalten, bei dem die Lage in der Ukraine und die Vorbereitungen für den NATO-Gipfel am 7. und 8. Juli in Ankara im Mittelpunkt der Diskussionen stehen werden.
Auch der Generalsekretär der NATO wird per Videokonferenz an dem Treffen teilnehmen.
Laut einer Ankündigung des Elysee-Palastes werden die europäischen Staats- und Regierungschefs die Fortsetzung der Unterstützung für die Ukraine prüfen und sich dabei auf die beim letzten G7-Gipfel angekündigten Initiativen sowie auf die Entscheidungen der sogenannten „bereiten“ Länder konzentrieren, Kiew mit starken Sicherheitsgarantien zu unterstützen.
Während der Konsultationen werden auch die wichtigsten Themen erörtert, die voraussichtlich die Tagesordnung des nächsten NATO-Gipfels dominieren werden, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Koordinierung von Richtlinien und Maßnahmen im Zusammenhang mit der Sicherheit des europäischen Kontinents liegt.
In der Erklärung des Elysee wird betont, dass das Treffen auch dazu dienen wird, die Bemühungen für ein stärkeres Europa innerhalb der Atlantischen Allianz zu intensivieren, beginnend mit der Stärkung und Entwicklung der europäischen Verteidigungskapazitäten.
Das Treffen in Berlin findet zu einer Zeit statt, in der der Krieg in der Ukraine weiterhin eine der größten Sicherheitsherausforderungen für Europa und die NATO-Verbündeten bleibt, während westliche Länder ihre Positionen vor dem nächsten Gipfel des Bündnisses koordinieren.
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