Der Gouverneur der Bank von Albanien, Gent Sejko, erklärte, dass der Wandel, den diese Institution durchlaufen habe, grundlegende Veränderungen für das Bankensystem mit sich gebracht habe. In seiner Rede zum 100-jährigen Jubiläum der Bank von Albanien betonte Sejko, dass die Institution ein hohes Maß an Konvergenz mit den Aufsichtsnormen und Regulierungspraktiken der EU erreicht, ein effizientes Zahlungssystem aufgebaut, in Finanzbildung investiert und einen effektiven Dialogprozess mit lokalen und ausländischen Partnern aufgebaut habe.
Sejko betonte, dass die albanische Wirtschaft in drei Jahrzehnten keine echte Finanz- oder Zahlungsbilanzkrise erlebt habe, und fügte hinzu, dass das Vertrauen lokaler und ausländischer Investoren gewachsen sei.
„Die Vision für die Gründung der Bank – wahre Souveränität erfordert Institutionen, die zur Unabhängigkeit des Finanzinstituts fähig sind. Die BSH ist der wertvolle Kern unserer Wirtschafts- und Finanzkompetenz.“
Wirtschaftlicher und finanzieller Fortschritt in den letzten drei Jahrzehnten – die albanische Wirtschaft verzeichnete in diesem Zeithorizont ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 4,3 %, was einem durchschnittlichen Anstieg des Pro-Kopf-Einkommens von einst 670 USD auf heute 11.000 Euro entspricht. Durchschnittliche Inflationsrate von 3,1 %, eine Rate nahe unserem Inflationsziel von 3 %. Der Kreditbestand für den privaten Sektor stieg um mehr als das Hundertfache. Der Einlagenbestand ist um das 3,5-fache gestiegen und hat den Wert von 18 Milliarden Euro erreicht, während die Devisenreserven der BSH von 318 Millionen US-Dollar in der Vergangenheit auf heute 7 Milliarden Euro gestiegen sind.
Die albanische Wirtschaft hat keine echten Finanz- oder Zahlungsbilanzkrisen erlebt. Das Vertrauen in einheimische und ausländische Investoren ist gestiegen.“erklärte Sejko.
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