Die materiellen Folgen des Wiederaufbaus wirken sich weiterhin auf den Staatshaushalt aus. Die offiziellen Zahlen des Finanzministeriums zeigen, dass die Finanzsumme für den Wiederaufbau des Landes in diesen 5 Jahren über 920 Millionen Euro erreicht hat.
Doch die Ausgaben für diesen Prozess werden auch im Jahr 2025 nicht enden. Im Haushaltsentwurf des nächsten Jahres sind 50 Millionen Euro für den Wiederaufbau des Landes nach dem tragischen Erdbeben vom 26. November 2019 vorgesehen.
Für dieses Jahr sind Ausgaben in Höhe von 90 Millionen Euro geplant, von denen bis Ende September 70 Millionen Euro ausgegeben wurden. Seit Beginn des Wiederaufbaus sind bisher fast 7.000 Familien in neue Häuser gezogen.
Die Mittel für diesen Prozess stammten hauptsächlich aus dem Staatshaushalt. Die durch das Erdbeben verursachten Schäden erforderten Investitionen in Höhe von 1 Milliarde und 80 Millionen Euro, wovon über 800 Millionen Euro allein auf die Schäden für den Wohnungsbau entfielen.
Für den Wiederaufbau Albaniens wurden dem Land auf der Geberkonferenz am 17. Februar 2020 in Brüssel 1,15 Milliarden Euro angeboten, davon 300 Millionen Zuschüsse, der Rest Darlehen.
Offenbar hat sich Albanien im Laufe dieser Jahre dazu entschieden, nur EU-Projekte zu erhalten, die sich vor allem auf Bildungs- und Kultureinrichtungen konzentrieren, und den Wohnungsbauteil mit Haushaltsmitteln zu decken, wobei die von der Türkei finanzierten 524 Wohnungen und der von den Arabischen Emiraten gebaute Teil der Wohnungen nicht berücksichtigt werden.
Zwar gibt es noch keinen Termin für die endgültige Schließung, die im Staatshaushalt vorgesehene Förderung ist jedoch bis 2026 vorgesehen, dann werden die letzten 50 Millionen Euro bereitgestellt.

/Shqiptarja.com
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