Das Rentensystem sollte schnellstmöglich überarbeitet und an die EU-Länder angepasst werden, da das derzeitige Rentensystem ein hohes Risiko für die öffentlichen Finanzen darstellt.
Im EK gaben BSH-Vertreter ihre Stellungnahme zum Haushaltsentwurf 2025 ab, unsere sagten, dass die Alterung der Bevölkerung vor Ort und die demografische Bewegung weniger Einnahmen für die Sozialversicherung bescheren.
„Die Herausforderung des Rentensystems wird noch gravierender, wenn wir die demografische Entwicklung berücksichtigen. Das BSH begrüßt die Initiativen zur Überarbeitung der Rentenversicherung. „Unserer Meinung nach sollte die Überprüfung der Parameter des Systems deren langfristige Stabilität bei möglichst geringen Auswirkungen auf den Staatshaushalt gewährleisten“, sagte Lulejta Minxhozi, stellvertretende Gouverneurin des BSH.
Da die Regierung eine Erhöhung der Renten versprochen habe, sagte der Direktor für Geldpolitik bei BSH, Erald Themeli, dass albanische Unternehmen die Gehälter ihrer Mitarbeiter immer noch nicht angeben.
„Bevor die neuen Parameter des Rentensystems untersucht werden, besteht in unserem Urteil ein relativ hohes Maß an Informalität. Es wäre ratsam, diese Informalität im Voraus zu verstehen, um nicht von den Parametern des neuen Systems abzuweichen“, sagte Erald Themeli. der Direktor für Geldpolitik der Bank von Albanien.
Die Anwesenden diskutierten auch über den Wechselkurs des Euro. BSH-Vertreter sagten, man arbeite daran, den rapiden Verfall der Euro-Währung zu verhindern.
„Die BSH schließt sich der Sorge um die Abwertung des Euro an. „Für uns ist die schnelle Abwertung ein Problem und wir analysieren es und schlagen einen Weg vor, das Wachstum des Abwertungstrends zu verlangsamen“, sagte Minxhozi.
Die BSH hat einen Grund, warum sie diesen Schritt bisher nicht unternommen hat
„Wir müssten einen Basiszinssatz von 10 % haben, wenn wir in den Wechselkurs eingreifen würden, um ihn zu stabilisieren und Unternehmensgewinne wiederherzustellen.“ Auch wenn wir in den Kurs eingreifen würden, hätten wir immer noch eine zweistellige Inflation und wären weit von unserem Ziel entfernt“, sagt Themeli.
Seit 2022 wurde der Euro abgewertet und der Lek stärker, was jedoch kein gutes Klima für die lokale Wirtschaft mit sich brachte. Die Euro-Währung hat gegenüber dem Lek um fast 30 % an Wert verloren, vor zwei Jahren wurde ein Euro für 122 bis 127 Lek umgetauscht, heute wird ein Euro für 98 Lek umgetauscht.
/ar
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