Die Rechnung aus den Schiedsverfahren und dem EGMR gegen Albanien beläuft sich auf fast 200 Millionen Euro

Die Rechnung aus den Schiedsverfahren und dem EGMR gegen Albanien beläuft sich auf fast 200 Millionen Euro


Die Rechnung, die Albanien nach den Entscheidungen der Schiedsgerichte und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zahlen muss, beläuft sich auf über 199 Millionen Euro oder etwa 20 Milliarden ALL, berichtet A2 CNN. Der größte Teil dieses Betrags, der bis September dieses Jahres auf über 181 Millionen Euro geschätzt wird, muss zur Entschädigung der Unternehmen verwendet werden, deren Verträge vom albanischen Staat zu Unrecht gekündigt wurden.

Über 71 Millionen Euro stehen bereits endgültigen Entscheidungen gegenüber, der Rest ist in Bearbeitung. „Wenn wir diese Rechnungen nicht hätten, könnte die Regierung ein Jahr lang die Renten um 3.000 oder 4.000 ALL erhöhen. Anstatt dies zu tun, bezahlt er für seine Verantwortungslosigkeit“, sagt Pano Soko für A2 CNN.

Die Fälle, die den größten Teil dieser Gesetzesvorlage ausmachen, betreffen die verlorenen Prozesse mit dem italienischen Geschäftsmann Becchetti sowie die der Unternehmen „Copri and Actor“, „GBC Oil Company“ und „Phoenix Petrolum“.

„Die Renten könnten erhöht werden.“ Rechnungen aus Schiedsverfahren und

„Das liegt an den Entscheidungen, die Vertreter unserer Institutionen mit dem Kopf getroffen haben, ohne jedoch an die Konsequenzen zu denken, die für alle daraus resultieren würden“, sagt Soko.

Der Rest der knapp 200 Millionen Euro schweren Rechnung besteht aus Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Die gesamten Verbindlichkeiten belaufen sich nach Angaben des Finanzministeriums auf knapp eine Million Euro, davon entfallen 17,9 Millionen auf bereits getroffene Entscheidungen, der Rest auf noch laufende Verfahren.

„Die Renten könnten erhöht werden.“ Rechnungen aus Schiedsverfahren und

„Anstatt Medikamente für die Krankenhäuser des Landes zu kaufen, wird dieses Geld zur Begleichung dieser Verpflichtung verwendet, die aus unseren Steuern bestritten wird“, sagt Soko.

„Sharrxhi“, „Rista“ und „Zela“ und „Delijorgji“ gegen Albanien sind diejenigen, die den größten Teil des wirtschaftlichen Schadens ausmachen, den die albanischen Bürger zahlen müssen.

„Die Renten könnten erhöht werden.“ Rechnungen aus Schiedsverfahren und

Ministerpräsident Rama hält die Entscheidungen des Schiedsgerichts der Weltbank für „skandalös“ und fordert Albanien zudem auf, sich seiner Gerichtsbarkeit zu entziehen. Doch bislang blieb dies im Rahmen einer Stellungnahme.

/ar

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