„Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit der Bank von Albanien“/ IWF und EZB: Grundlage des nationalen Fortschritts

„Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit der Bank von Albanien“/ IWF und EZB: Grundlage des nationalen Fortschritts


Mit Kristalina Georgieva, Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), betonen Vertreter zweier wichtiger Institutionen der internationalen Finanzwelt die Bedeutung der Unabhängigkeit der Zentralbanken und der institutionellen Stabilität.

In ihren Botschaften anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bank von Albanien würdigten sie deren Rolle bei der Aufrechterhaltung der Währungsstabilität und auf dem Weg Albaniens zur europäischen Integration.

Für den IWF-Chef ist die Geschichte der albanischen Zentralbank der beste Überblick über die Entwicklung des albanischen Staates, vom Goldstandard bis zur modernen Inflationssteuerungspolitik.

„Die Unabhängigkeit der Zentralbanken ist viel mehr als eine formale Formalität – sie ist der Grundstein der nationalen Stabilität“, erklärte Georgieva und betonte die Bedeutung des rechtlichen Rahmens, der Transparenz und der offenen Kommunikation mit der Öffentlichkeit als Elemente, die Vertrauen und Stabilität garantieren.

Während EZB-Chefin Christine Lagarde auf den außergewöhnlichen Wandel der Bank von Albanien über ein Jahrhundert hinwies, betonte sie, dass dieses Jubiläum ein Moment der Besinnung auf die lange Vergangenheit und die Herausforderungen der Zukunft sei.

Sie erinnerte an die schwierige Übergangszeit der 90er Jahre, als die Inflation in Albanien über 200 % erreichte, sowie an die mutigen Maßnahmen der Zentralbank zur Wiederherstellung der Währungsstabilität. „Das Gesetz von 1997, das ihm operative Unabhängigkeit und einen unerschütterlichen Auftrag zur Wahrung der Preisstabilität verlieh“, betonte Lagarde.

Die Chefin des IWF erinnerte ihrerseits an die Schlüsselrolle der Bank von Albanien bei der Bewältigung der Krisen der letzten Jahre – von der globalen Finanzkrise bis zur COVID-19-Pandemie – und betonte, dass ihr unerschütterliches Engagement für eine umsichtige Geldpolitik und verantwortungsvolle Regulierung die Grundlagen der wirtschaftlichen Stabilität des Landes gestärkt habe.

Lagarde von der EZB lobte auch die Bemühungen der Bank von Albanien, die Finanzstabilität zu stärken und sich an die Standards der Europäischen Union anzupassen, und zwar durch Aufsichtsvorschriften und die Einbindung in wichtige europäische Zahlungssysteme wie SEPA und künftig in TIPS Clone. Ihrer Meinung nach spiegelt dieser Prozess nicht nur den institutionellen Erfolg der Bank wider, sondern auch den Fortschritt Albaniens auf dem Weg zur vollständigen europäischen Integration.

„Während Albanien sich auf eine immer engere Beziehung zur Europäischen Union zubewegt, ist es wichtig, sich weiterhin für eine gesunde Politik und zuverlässige Institutionen einzusetzen“, betonte Lagarde.

Und während Albanien vor neuen Herausforderungen wie geopolitischer Fragmentierung, digitaler Transformation und demografischen Veränderungen steht, wird der IWF, wie Georgieva betonte, „ein unerschütterlicher Partner auf diesem Weg der Reformen und institutionellen Stärkung bleiben“.

In ihren Botschaften sind sich beide Staats- und Regierungschefs in einer wesentlichen Idee einig: Der Erfolg der Bank von Albanien ist ein Erfolg institutioneller Stabilität und des Vertrauens der Öffentlichkeit.

In einer Zeit globaler Veränderungen gilt die Bank von Albanien als Anker der Stabilität und als eine Institution, die es versteht, Unabhängigkeit, Integrität und Professionalität zu wahren – sie dient nicht nur als Zentralbank, sondern auch als Symbol für die Besonnenheit und den Fortschritt des albanischen Staates.

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