Sejko: Der Übergang zu einer Wirtschaft ohne physisches Bargeld ist der Schlüssel zur Finanzmodernisierung

Sejko: Der Übergang zu einer Wirtschaft ohne physisches Bargeld ist der Schlüssel zur Finanzmodernisierung


Der Gouverneur der Bank von Albanien, Gent Sejko, nahm am Workshop „Bargeldloses Albanien“ teil.

Eine Wirtschaft ohne den Einsatz von physischem Geld: Sind wir bereit?“, organisiert von der Akademie der Wissenschaften Albaniens, unter Beteiligung von Vertretern öffentlicher Institutionen, des Bankensektors, der Wissenschaft und internationaler Organisationen.

Ziel des Workshops war es, ein Diskussionsforum über die Aussichten des Übergangs Albaniens zu einer bargeldlosen Wirtschaft zu schaffen und die bisherigen Fortschritte, bestehenden Herausforderungen und Prioritäten für die weitere Entwicklung des digitalen Zahlungsökosystems im Land zu bewerten.

In seiner Rede betonte der Gouverneur, dass der Übergang zu einer Wirtschaft mit elektronischen Zahlungen ein Schlüsselelement der Modernisierung des albanischen Finanzsystems und ein Prozess sei, der die Zusammenarbeit aller Institutionen und Marktteilnehmer erfordert. Er betonte, dass die Bank von Albanien Reformen im Bereich der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs vorangetrieben und den rechtlichen Rahmen und die Infrastruktur aufgebaut habe, die für die Entwicklung elektronischer Zahlungen erforderlich seien.

Zu den wichtigsten Errungenschaften zählte Sejko die Umsetzung des europäischen PSD2-Rahmens, die Entwicklung des Konzepts des Open Banking, die Verabschiedung des Gesetzes über das Basiszahlungskonto, die Modernisierung der nationalen Zahlungssysteme und die Mitgliedschaft Albaniens im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA), die es albanischen Bürgern und Unternehmen ermöglicht, Überweisungen in Euro zu deutlich geringeren Kosten und nach denselben Standards wie in den Ländern der Europäischen Union durchzuführen.

Abschließend betonte Gouverneur Sejko, dass der Erfolg dieser Transformation nicht nur von der Entwicklung der Infrastruktur und des Regulierungsrahmens abhängt, sondern auch von der finanziellen Bildung der Bürger und einer engen Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen, dem Finanzsektor und der Wissenschaft. In diesem Zusammenhang würdigte er den Beitrag der Akademie der Wissenschaften Albaniens zur Förderung des wissenschaftlichen Dialogs und zur Unterstützung von Reformen, die eine fortschrittlichere Finanz- und Digitalkultur im Land fördern.

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