Albanien, der am schnellsten wachsende Markt auf der Touristenkarte Südosteuropas für Tagesmieten

Albanien, der am schnellsten wachsende Markt auf der Touristenkarte Südosteuropas für Tagesmieten


Auf dem Balkan wachsen nur wenige Tourismusmärkte so schnell wie Albanien. Laut AirDNA-Daten für die 12 Monate bis März 2026 wuchs das Angebot an Kurzzeitunterkünften im Land um 19,3 %, die höchste Rate unter vergleichbaren Ländern in der Region.

Im Durchschnitt verzeichnete Albanien jeden Monat fast 27.000 verfügbare Angebote und liegt damit in Bezug auf die Marktgröße nur hinter Rumänien. Rumänien ist weiterhin der größte Markt in der Region mit durchschnittlich 32.828 monatlichen Einträgen, gefolgt von Albanien, Montenegro mit 21.143 Einträgen und Bulgarien mit 18.167. Während Rumänien jedoch auf einer größeren Basis agiert, baut Albanien seine Kapazität deutlich schneller aus.

Der Unterschied wird noch deutlicher, wenn man die Wachstumsraten vergleicht. Das Unterkunftsangebot in Albanien wuchs jährlich um 19,3 %, verglichen mit 9,9 % in Montenegro, 9,2 % in Rumänien, 8,9 % in Serbien, 7,7 % in Slowenien und 5,7 % in Bulgarien. Damit liegt Albanien in Bezug auf das Tempo der Marktexpansion an der Spitze der Region.

Mit der Angebotsausweitung ging auch ein Anstieg der Nachfrage einher. Die Zahl der Nettoaufenthalte stieg im Berichtszeitraum auf 2,36 Millionen, gegenüber etwa 2 Millionen vor einem Jahr. Der Umsatz belief sich im 12-Monatszeitraum bis März 2026 auf rund 133,7 Millionen Euro.

Ein weiterer Aspekt, der aus den Zahlen hervorsticht, ist jedoch die Tatsache, dass die Wachstumsraten des Angebots die der Nachfrage überstiegen haben. Dies führte zu einem leichten Rückgang der durchschnittlichen Auslastung (Buchungen) von 54,5 % im Vorjahr auf 53,9 %.

Der Tourismus im Land bleibt trotz der Versuche, ihn das ganze Jahr über anzubieten, weiterhin stark saisonabhängig. In den Sommermonaten erreicht die Nachfrage ihren Höhepunkt, während der Rest des Jahres von einem deutlich geringeren Aktivitätsniveau abhängt, was das Kapazitätsmanagement zu einer ebenso wichtigen Herausforderung wie deren Erweiterung macht.
Auch das Profil der Besucher wird immer internationaler, da die Gruppen, die im Land immer präsenter werden, wachsen und die Vereinbarungen, die sie mit Reiseveranstaltern abschließen, vielfältiger werden – von Verträgen mit Garantien bis hin zu Kontingenten oder Einzeltouristen.
Frankreich ist der größte Herkunftsmarkt für Airbnb-Aufenthalte, gefolgt von Deutschland, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich.

Derzeit ist Albanien nicht der größte Markt für Kurzzeitunterkünfte auf dem Balkan, aber es wächst schneller als jedes andere Land in der Region und festigt seine Position auf der touristischen Landkarte Südosteuropas./Monitor

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