Die Produktionskosten steigen langsamer, auch die Importpreise sinken. Der bevorstehende Feiertag zum Jahresende bedeutet für alle Bürger höhere Ausgaben als üblich und damit auch höhere Preise. Die hohe Inflation hat einen psychologischen Effekt, aber es sind auch die Produktions- und Importkosten, die sich darauf auswirken.
Nach Angaben des Instituts für Statistik stiegen die Produktionskosten bis September, allerdings langsamer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Index stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 % und erreichte 6,3 %, während er innerhalb der Quartale des laufenden Jahres um 0,1 % sank.
Bei diesem leichten Anstieg hatten die Bereiche „Gewinnende Industrie“ und „Elektrizität, Gas, Dampf und Klimatisierung“ den größten Einfluss, gefolgt von den Bereichen „Wasserversorgung, Abfallbehandlung und -entsorgung“ und „Verarbeitende Industrie“.

Der Preisindex für inländische Produkte stieg um 1,6 % und der für den Export um 0,7 %. Andererseits sind die von uns importierten Produkte sogar noch günstiger. Vor allem zum Jahresende haben wir es mit Importgütern zu tun, vor allem mit Konsumgütern, da wir keine Produkte außerhalb der Saison produzieren. Der Fall des Euro und die Eindämmung der Inflation in der Europäischen Union geben uns aber auch Signale für eine Abschwächung der Preise, die sich auch in günstigeren Gütern für die Bürger oder einer Eindämmung des Preiswachstums niederschlagen dürfte.
Im Vergleich zum dritten Quartal 2023 verzeichnete der Importpreisindex einen Rückgang um 1,3 %.

Dieser Rückgang wurde hauptsächlich durch den Bereich Strom, Gas, Dampf, verarbeitende Industrie und mineralgewinnende Industrie beeinflusst./bp

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