Die Ölpreise auf den internationalen Märkten sind leicht gesunken, liegen aber aufgrund der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten weiterhin über dem hohen Niveau von 100 US-Dollar pro Barrel.
Jüngsten Daten zufolge fiel Rohöl der Sorte Brent um etwa 0,6 Prozent auf 107,5 US-Dollar pro Barrel, während US-Rohöl der Sorte WTI auf knapp über 101 US-Dollar pro Barrel fiel.
Dieser Rückgang erfolgt nach der Erklärung des US-Präsidenten Donald Trump, der sagte, dass die Vereinigten Staaten eingreifen werden, um die Ausfahrt blockierter Schiffe aus der Straße von Hormus zu unterstützen.
Trotz dieser Entwicklung bleiben die Ölpreise aufgrund des fehlenden Friedensabkommens zwischen den USA und Iran jedoch weiterhin hoch. Die Verhandlungen zwischen den beiden Ländern gehen weiter, aber laut Analysten sind die Parteien weiterhin uneinig über ihre Hauptpositionen.
Unterdessen hat die OPEC+ eine Produktionssteigerung um 188.000 Barrel pro Tag für den Monat Juni angekündigt und markiert damit die dritte monatliche Steigerung in Folge. Allerdings warnen Experten, dass dieser Anstieg weitgehend theoretisch bleiben könnte, solange der Konflikt mit dem Iran weiterhin die Versorgung durch die Straße von Hormus behindert.
Die Situation in diesem wichtigen Bereich des globalen Energiehandels bleibt angespannt, was zu unsicheren Märkten und hohen Ölpreisen führt.
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