Während bis zur Verpflichtung zur Installation von POS im ÖPNV noch zwei Tage verbleiben, erklären die Verbände einstimmig, dass sie für die Installation der Geräte noch nicht bereit sind und fordern einen Aufschub.
Für städtische und überregionale öffentliche Verkehrsverbünde bleibt die Frage der Kostenbeteiligung an der Bankprovision unklar, die den Ticketpreis bei Zahlung mit Bankkarte um 30 Lek erhöht. Das Problem besteht weiterhin darin, dass die technischen Bedingungen für die Nutzung der Geräte nicht erfüllt sind, da für den Betrieb der Geräte mindestens die Installation des WLAN-Internetdienstes erforderlich ist. Doch diesen öffentlichen Nahverkehr gibt es im Land nicht.
In dieser Situation besteht Unsicherheit über den Kostenanteil einer Dienstleistung mit geringem Transaktionswert (der Ticketpreis kostet 40 ALL), aber hoher Anzahl und aufgrund der mangelnden Vorbereitung der technischen Bedingungen.
Auch die Art und Weise, wie die Zahlungsverbindung mit der Bank realisiert werden soll, bleibt unklar. Bei jedem normalen Verkauf eines Produkts gibt es verschiedene Zahlungsmöglichkeiten: Bargeld, Bankkarte oder andere elektronische Formen. Wie wird sich dies auf den Stadt- und Überlandverkehr auswirken?
Ein weiteres Problem ist die technische Infrastruktur. Wie funktionieren die Geräte in den Bussen, mit WLAN oder mit einer SIM-Karte für das Internet? Auch hier entstehen für jedes Werkzeug zusätzliche Kosten. Derzeit gibt es kein Online-System, bei dem der Bürger über das Internet oder die Anwendung auf das Ticket warten kann.
Die Steuerverwaltung erklärte gegenüber Monitor, dass es keine Verschiebungen der Fristen für die Platzierung von POS-Geräten in öffentlichen Verkehrsmitteln gebe, eine bereits gesetzlich festgelegte Verpflichtung.
Die Verantwortlichen der Verwaltung betonten jedoch, dass derzeit keine unmittelbaren Strafen für die Betroffenen vorgesehen seien und dass die Betreiber mit den Vorbereitungen für die Umsetzung des Verfahrens beginnen sollten.
Bedenken hinsichtlich der Unklarheiten bei der Umsetzung des Prozesses und der Kostenfrage wurden zuerst von der National Urban Transport Association geäußert. In einem Brief an die Ministerien betonte der Verband, dass die Nutzung des POS-Geräts zur Bezahlung des Tickets den Preis um 30 Lek von den festen Provisionen an die Banken erhöht, wenn das Ticket per Bankkarte bezahlt wird./Monitor
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