Usbekistan schließt sich Kasachstan, Saudi-Arabien und Vietnam an, um den globalen Tourismus bis 2026 zu verändern! Wie könnte eine neue Ära des Reisens aussehen?

Usbekistan schließt sich Kasachstan, Saudi-Arabien und Vietnam an, um den globalen Tourismus bis 2026 zu verändern! Wie könnte eine neue Ära des Reisens aussehen?



Veröffentlicht am 29. Dezember 2025

Von: Paramita Sarkar

Während die Welt auf das Jahr 2026 blickt, unternehmen mehrere Länder ehrgeizige Projekte, um ihre Infrastruktur zu modernisieren und den Tourismus anzukurbeln. Zu den Spitzenreitern in diesem globalen Wettlauf zählen Usbekistan, Kasachstan, Saudi-Arabien und Vietnam, die alle milliardenschwere Pläne auf den Weg gebracht haben, die auf die Umgestaltung ihrer Verkehrsnetze, die Verbesserung digitaler Tourismusplattformen und die Schaffung eines nahtlosen Reiseerlebnisses für Besucher abzielen. Diese ehrgeizigen Ziele versprechen nicht nur einen Aufschwung ihrer jeweiligen Wirtschaft, sondern stellen sie auch in den Mittelpunkt einer globalen Renaissance des Tourismus in den kommenden Jahren.

Wer führt die Anklage an?

UsbekistanPräsident Shavkat Mirziyoyev hat einen umfassenden Fahrplan zur Umgestaltung der Infrastruktur des Landes skizziert und 2026 als „Jahr der beschleunigten Entwicklung und des Einkommenswachstums“ positioniert. Zu den ehrgeizigen Plänen des Landes gehören eine Erneuerung seiner Autobahnen, ein massiver Ausbau der mautpflichtigen Hochgeschwindigkeitsstraßen sowie erhebliche Investitionen in den Luftfahrt- und Schienensektor. Usbekistans Fokus auf „Kulturerbe-Erste“-Tourismus steht im Einklang mit seiner Infrastrukturstrategie und fördert sowohl sein reiches kulturelles Erbe als auch ein modernisiertes Verkehrsnetz. Diese Bemühungen sind Teil eines umfassenderen regionalen Trends, bei dem sich Kasachstan, Saudi-Arabien und Vietnam ähnliche Ziele für denselben Zeitraum setzen.

In Kasachstan unternimmt die Regierung Schritte zur Entwicklung des Tourismussektors mit einer speziellen „Resort Zone Roadmap“, die auf die Modernisierung wichtiger Urlaubsgebiete im ganzen Land abzielt. Saudi-Arabiens Vision 2030 schreitet mit Giga-Projekten voran, die neue Verkehrskorridore und digitale Plattformen integrieren, um nahtloses Reisen zu ermöglichen. Unterdessen verfolgt Vietnam energisch eine Strategie, um bis 2026 25 Millionen internationale Besucher anzuziehen, und startet digitale Infrastrukturprojekte und Hochgeschwindigkeitsbahnnetze, um seine Tourismusinitiativen zu ergänzen.

Was sind die wichtigsten Infrastrukturentwicklungen?

Jedes Land hat unterschiedliche, aber miteinander verbundene Pläne zur Modernisierung seiner Verkehrsinfrastruktur, die als Rückgrat für sein Tourismuswachstum dienen wird.

Usbekistan: Weg zur Moderne

Das vorrangige Infrastrukturziel Usbekistans ist die Modernisierung von 4.000 Kilometern Autobahnen, um den „Autobahn“-Standards zu entsprechen und so den Reiseverkehr im ganzen Land deutlich zu verbessern. Zu den wichtigsten Strecken gehören Korridore mit hoher Priorität, die Andischan mit Kungrad und Taschkent mit Termez verbinden. Darüber hinaus hat die Regierung Pläne zum Bau von 800 Kilometern mautpflichtigen Hochgeschwindigkeitsstraßen angekündigt, wobei der Schwerpunkt auf wichtigen Verkehrsknotenpunkten wie Taschkent, Samarkand und Andischan liegt. Es wird erwartet, dass diese Modernisierungen die Reisezeiten drastisch verkürzen und sowohl die inländische Mobilität als auch den internationalen Tourismus steigern werden.

Usbekistan plant außerdem, sein Luftverkehrsnetz zu erweitern und seine nationale Flotte bis 2026 auf 120 Flugzeuge zu erhöhen. Auch im Schienensektor wird es Verbesserungen geben, da eine 500 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke gebaut wird, die wichtige Wirtschafts- und Tourismuszonen verbindet. Ergänzt werden diese Entwicklungen durch den Start der Initiative „Usbekistan Heritage Hotels“, die darauf abzielt, den Kulturerbe-Tourismus zu fördern und gleichzeitig die Hotelbranche des Landes zu unterstützen.

Kasachstan: Die Resort Zone Roadmap

Kasachstan konzentriert sich auch auf den Tourismus, wobei die Regierung die „Resort Zone Roadmap“ ins Leben gerufen hat, die auf die Entwicklung seiner Top-Resortzonen abzielt. Bis 2025 sollen 147 touristische Infrastrukturprojekte in 20 Regionen abgeschlossen sein, darunter die Zonen Schtschutschinsk-Borowoje und Mangystau, in die ein großer Teil der Investitionen fließen wird. Diese Modernisierungen sollen die Sicherheit, Logistik und das Besuchererlebnis verbessern und so ein Tourismuszentrum in Zentralasien schaffen.

Auch im Hotel- und Dienstleistungssektor macht Kasachstan große Fortschritte und investiert in Luxusresorts, Hotels und Reiseeinrichtungen. Diese Entwicklungen sind Teil der umfassenderen Bemühungen der Regierung, ihren Tourismussektor wiederzubeleben und sich als wichtiges Reiseziel für regionale und internationale Touristen zu positionieren.

Saudi-Arabien: Vision 2030 und Giga-Projekte

Saudi-Arabiens Vision 2030-Programm gewinnt weiter an Dynamik, wobei sich die Regierung auf die Modernisierung ihrer Verkehrsinfrastruktur konzentriert. Die „Giga-Projekte“ des Landes wie das Red Sea Project und AlUla werden in eine umfassendere Strategie integriert, die die Konnektivität durch modernisierte Autobahnen und neue Verkehrskorridore verbessert. Bis 2026 plant die Regierung, diese Projekte weiter auszubauen und die Logistikanbindung zu verbessern, um das Königreich als globales Tourismus- und Geschäftszentrum zu positionieren.

Im Hinblick auf den Tourismus hat Saudi-Arabien sein Ziel für die jährliche Besucherzahl bis 2030 von ursprünglich 100 Millionen auf 150 Millionen angehoben. Dieses Wachstum wird durch umfangreiche Investitionen in digitale Plattformen wie „Nusuk“ und „Visit Saudi“ unterstützt, die das Reiseerlebnis optimieren und auf die Bedürfnisse internationaler Touristen eingehen werden.

Vietnam: Digitale Transformation und Hochgeschwindigkeitsbahn

Vietnam konzentriert sich auf eine digitale Transformation im Tourismus. Der vollständige Start seiner „Visit Vietnam“-Plattform wird für das zweite Quartal 2026 erwartet. Diese Plattform wird als einheitliches „Datenrückgrat“ für Reisebüros und Regierungsbehörden dienen und den Zugang zu touristischen Informationen und Dienstleistungen verbessern. Darüber hinaus plant die Regierung, mit dem Bau der Ringstraße 4 zu beginnen, einem 5-Milliarden-Dollar-Projekt, das den Transport in wichtigen Wirtschafts- und Tourismuszonen verbessern soll.

Die vietnamesische Regierung hat außerdem Pläne zum Kauf von Hochgeschwindigkeitsbahntechnologie bestätigt, um wichtige Tourismusgebiete zu verbinden und die Reisezeit zwischen Großstädten zu verkürzen. Diese Bemühungen stehen im Einklang mit Vietnams Ziel, bis 2026 25 Millionen internationale Besucher willkommen zu heißen, eine Zahl, die es zu einem der Top-Reiseziele Südostasiens für den Incoming-Tourismus machen würde.

Warum konzentrieren sich diese Länder auf Infrastruktur und Tourismus?

Die wichtigste treibende Kraft hinter diesen massiven Infrastrukturinvestitionen ist die Anerkennung des Tourismus als lebenswichtiger Sektor für das Wirtschaftswachstum. Durch die Modernisierung der Verkehrsnetze und die Integration digitaler Plattformen wollen diese Länder das Reiseerlebnis optimieren und sowohl inländischen als auch internationalen Touristen den Zugang zu wichtigen Tourismuszielen erleichtern. Ziel ist es, nicht nur die Mobilität der Touristen zu verbessern, sondern auch ein nachhaltiges und gut vernetztes Tourismus-Ökosystem zu schaffen, das in den kommenden Jahren steigende Besucherzahlen aufnehmen kann.

Darüber hinaus sind die Investitionen in die Infrastruktur Teil einer größeren regionalen Strategie zur Förderung der wirtschaftlichen Diversifizierung. In vielen dieser Länder gilt der Tourismus als Schlüsselsektor, der ausländische Einnahmen generieren, Arbeitsplätze schaffen und zum allgemeinen BIP-Wachstum beitragen kann. Bis 2026 werden Usbekistan, Kasachstan, Saudi-Arabien und Vietnam aufgrund dieser großen Infrastrukturprojekte einen deutlichen Anstieg der Tourismuseinnahmen verzeichnen.

Was sind die Tourismusziele für 2026?

Jedes der beteiligten Länder hat sich ehrgeizige Tourismusziele für 2026 gesetzt. Usbekistan will seine ausländischen Touristenankünfte verdoppeln, mit einem Ziel von 20 Milliarden US-Dollar an Tourismusdienstleistungen in den nächsten fünf Jahren. Kasachstans Expansionspläne für den Tourismus konzentrieren sich auf die Entwicklung seiner Urlaubsgebiete, und die Regierung hat erhebliche Investitionen in den Gastgewerbe- und Dienstleistungssektor getätigt. Saudi-Arabien strebt einen dramatischen Anstieg der Besucherzahlen an und strebt bis 2030 150 Millionen pro Jahr an, während Vietnam bis 2026 25 Millionen internationale Besucher anstrebt.

Die Tourismusziele dieser Länder werden durch massive Investitionen in Infrastruktur und digitale Plattformen unterstützt, die darauf ausgelegt sind, nahtlose Reiseerlebnisse für Touristen zu schaffen. Diese Entwicklungen werden nicht nur das Reisen effizienter machen, sondern auch dafür sorgen, dass Touristen einfacheren Zugang zu Informationen und Dienstleistungen haben, von der Unterkunft bis zum Transport.

Wie passen sich diese Länder den globalen Trends an?

Die Trends in Usbekistan, Kasachstan, Saudi-Arabien und Vietnam sind kein Einzelfall. Diese Länder sind Teil einer umfassenderen globalen Bewegung zur Verbesserung der Infrastruktur zur Unterstützung des Tourismuswachstums. Ähnliche Investitionen werden auf der ganzen Welt getätigt, wobei die Nationen zunehmend die Bedeutung moderner Verkehrsnetze und digitaler Plattformen für die Anziehung internationaler Besucher erkennen.

Insbesondere die Kombination aus Hochgeschwindigkeitsstraßen, Schienennetzen und digitalen Tourismusplattformen wird von anderen Ländern im Nahen Osten, Zentralasien und Südostasien übernommen. Diese Regionen streben alle danach, erstklassige Tourismusinfrastrukturen zu schaffen, die mit etablierten Reisezielen in Europa und Nordamerika konkurrieren können.

Fazit: Eine neue Ära für den globalen Tourismus

Die von Usbekistan, Kasachstan, Saudi-Arabien und Vietnam geplanten Infrastruktur- und Tourismusrenovierungen stellen einen bedeutenden Wandel in der Positionierung dieser Länder auf der globalen Bühne dar. Mit ehrgeizigen Infrastrukturzielen für 2026 und darüber hinaus legen sie den Grundstein für eine Ära beschleunigten Wachstums in den Bereichen Tourismus, Konnektivität und wirtschaftliche Entwicklung. Diese Länder modernisieren nicht nur Straßen und Schienen – sie gestalten die Zukunft des Tourismus. Bis zum Jahr 2026 wird es auf der Welt eine Reihe neuer Reiseziele geben, die man unbedingt besuchen muss, alle ausgestattet mit moderner Infrastruktur, modernster Technologie und einem unvergleichlichen touristischen Erlebnis.

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