Wegen des makabren Mordes an Liridona Ademaj fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für Naim Murseli, Granit Plava und Kushtrim Kokalla

Wegen des makabren Mordes an Liridona Ademaj fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für Naim Murseli, Granit Plava und Kushtrim Kokalla


Die Staatsanwaltschaft hat für die drei Angeklagten des Mordes an Liridona Ademajt die Höchststrafe, lebenslange Haft, gefordert und betont, dass alle im Gerichtsverfahren vorgelegten Beweise ihre Schuld belegen.

In der Abschlussrede erklärte die Staatsanwältin des Falles, Javorka Perlinjevic, dass die gesammelten Beweise zweifelsfrei beweisen, dass Naim Murseli, Granit Plava und Kushtrim Kokalla die Straftaten begangen haben, die ihnen vorgeworfen werden.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden bei der gerichtlichen Vernehmung keine mildernden Umstände zugunsten des Angeklagten festgestellt. Im Gegenteil, die besondere Bedeutung des Verbrechens, die Art und Weise seiner Begehung sowie das Verhalten der Angeklagten im Nachhinein, einschließlich der Versuche, die öffentliche Meinung zu manipulieren und zu beeinflussen, wurden hervorgehoben.

Abschließend schlug die Staatsanwaltschaft dem Gericht vor, den Angeklagten für schuldig zu erklären und unter Berücksichtigung der Art und Umstände des Verbrechens sowie des Fehlens mildernder Umstände die Höchststrafe für schweren Mord, lebenslange Haft, zu verhängen.

In der Schlussverhandlung wurde dieser Fall als eines der makabersten Verbrechen beschrieben, das mit Grausamkeit und List begangen wurde. Laut Staatsanwalt Perlinqeviq wurde der Mord vom 29. November 2023 im Beisein der beiden minderjährigen Kinder des Opfers begangen, die zu diesem Zeitpunkt erst 4 und 6 Jahre alt waren.

Die Staatsanwaltschaft betonte, dass dieser Umstand die Natur des Verbrechens und seine schwerwiegenden psychologischen Folgen verschärft.

Während des Gerichtsverfahrens wurden auch Beweise für den Zustand der Kinder nach dem Vorfall erwähnt. Laut Aussage des Bruders des Opfers, Leonard Ademaj, erlitten die Kinder ein tiefes Trauma und verweigerten den Kontakt zu ihrem Vater, Naim Murseli, und vermieden sogar die von den zuständigen Institutionen in Schweden ermöglichte Telefonkommunikation.

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