Violand Braçellari, 43 Jahre alt, dem vorgeworfen wird, den Staatspolizisten Enea Mekolli getötet und seinen Kollegen Edison Adri im Dorf Boden der Gemeinde Maliq verletzt zu haben, hat das Trauma-Krankenhaus verlassen, nachdem sich sein Gesundheitszustand stabilisiert hat.
Derzeit wird Braçellari in das Gefängniskrankenhaus in der Nähe des Universitätsklinikums „Mutter Teresa“ eingeliefert, wo er unter strengen Sicherheitsmaßnahmen medizinisch behandelt wird. Nach Abschluss der Behandlung wird er voraussichtlich in eine Hochsicherheitseinrichtung verlegt.
Den Ermittlungsdaten zufolge steht der 43-Jährige im Verdacht, bei dem Angriff mit einer automatischen Waffe gegen zwei Polizisten Blinddurchschlagsmunition eingesetzt zu haben. Infolge der Schießerei kam Enea Mekolli ums Leben, nachdem er von fünf Kugeln getroffen worden war, während Edison Adri verletzt wurde.
Die Begutachtung der beschlagnahmten Waffe hat bestätigt, dass es sich bei den verwendeten Patronen um Blinddurchschlagspatronen handelte, die nach Angaben der Ermittler die Zerstörungskraft des Angriffs erhöhten. Die Ermittlungen ergaben zudem, dass Braçellari als Hochrisikoperson galt und sich ständig bewaffnet bewegte.
Die Staatsanwaltschaft von Korça hat ihn des Mordes an einem Mitarbeiter der Staatspolizei im Dienst, des versuchten Mordes an einem anderen Polizeibeamten, des illegalen Besitzes von Waffen und Munition sowie des Widerstands gegen Beamte der Staatspolizei mit Waffen angeklagt.
/vizionplus.tv
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