Der Bürgermeister in Mexiko wird erschossen

Der Bürgermeister in Mexiko wird erschossen


Der Bürgermeister von San Miguel Amatitlan, einer Stadt mit rund 7.000 Einwohnern im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca, ist von mehreren bewaffneten Männern getötet worden.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Oaxaca wurde das Opfer, Joel Angel Bravo Martinez, Opfer eines bewaffneten Angriffs. Nähere Angaben zu den Umständen des Vorfalls machten die Behörden bislang nicht.

Das Gebiet, in dem der Angriff stattfand, ist für die Aktivitäten krimineller Gruppen bekannt, die ständig um die Kontrolle der Drogenhandelsrouten streiten.

Der Gouverneur von Oaxaca, Salomon Jara, verurteilte die Ermordung des Bürgermeisters aufs Schärfste und bezeichnete sie als schwere Gewalttat. In einer öffentlichen Antwort betonte er, dass die Behörden nicht zulassen werden, dass Gewalt über das Gesetz und den Willen der örtlichen Gemeinschaften siegt.

Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, dass die Präsenz der Sicherheitskräfte in der Gegend zugenommen habe und dass gemeinsame Operationen mit den Bundesbehörden im Gange seien, um die Täter zu identifizieren und festzunehmen.

Der Bundesstaat Oaxaca ist die Heimat einiger der mächtigsten Drogenkartelle Mexikos, darunter das Sinaloa-Kartell und das Jalisco Nueva Generacion-Kartell.

Gewalt gegen örtliche Beamte ist in Mexiko nach wie vor ein ernstes Problem. Seit 2006, als die Regierung den Drogenkartellen den Krieg erklärte, wurden im Land fast 100 Bürgermeister getötet.

Ein weiterer Fall, der die öffentliche Meinung schockierte, war die Ermordung von Carlos Manzo, Bürgermeister von Uruapan im Bundesstaat Michoacán, im November letzten Jahres, die in mehreren Regionen Mexikos Proteste auslöste.

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