75 % der Albaner geben 10–50 % ihres Monatsbudgets für öffentliche Rechnungen aus – JavaNews.al

75 % der Albaner geben 10–50 % ihres Monatsbudgets für öffentliche Rechnungen aus – JavaNews.al


Das Steuersystem und die Verwaltungsgebühren stellen eine Belastung für die Bürger des Westbalkans dar, doch in Albanien scheint sich dieser Druck auf die breite Bevölkerung ausgewirkt zu haben, heißt es in der Umfrage „Securimetri 2025“ des Regionalen Kooperationsrates.

Daten zeigen, dass in Albanien etwa 75 % der Bürger schätzen, dass Steuern und Gebühren ihre Lebenshaltungskosten um 10 % bis 50 % ihres monatlichen Einkommens erhöhen. Insbesondere ist die Gruppe, die angibt, dass öffentliche Verpflichtungen 21–30 % ihres monatlichen Einkommens ausmachen, mit 30 % der Befragten die höchste in der Region und liegt damit hinter dem Westbalkan-Durchschnitt von 25 %.

Diese Zahl zeigt, dass die Albaner im Gegensatz zu ihren Nachbarn die Zuletzt öffentlicher Verpflichtungen als eine Ausgabe empfinden, die ihr monatliches Wohlergehen bestimmt. Nur 13 % der Albaner glauben, dass der Staat weniger als 10 % ihrer Lebenshaltungskosten übernimmt, der niedrigste Wert in der Region nach Serbien.

Das bedeutet, dass Zahlungen an öffentliche Einrichtungen für fast ein Drittel der Bevölkerung Albaniens einen recht erheblichen Teil des Familienbudgets ausmachen und über dem regionalen Durchschnitt liegen.

Kosovo scheint eine Volkswirtschaft mit der geringsten Belastung für seine Bürger zu sein. Etwa 17 % der Bürger empfinden die Belastung durch öffentliche Zahlungen unter der 10 %-Marke, ein positiverer Indikator als in Albanien.

Serbien hat den höchsten Prozentsatz an Bürgern, die extreme Kosten angeben: 11 % der Bürger geben an, 50 % ihres monatlichen Einkommens im Staat auszugeben, während in Albanien diese Kategorie mit 3 % nahezu vernachlässigbar ist. Dies zeigt, dass das serbische System aggressiver gegenüber höheren Einkommensgruppen vorgehen kann, während das albanische System die Mittelschicht im weiteren Sinne anspricht.

Nordmazedonien liegt mit 36 ​​% der Befragten, die 10–20 % des monatlichen Einkommens zahlen, an der Spitze der Region und liegt in Bezug auf die Wahrnehmung einer moderaten Belastung ganz nah an Albanien.

Für Albanien zeigen die Zahlen eine hohe Sensibilität gegenüber öffentlichen finanziellen Verpflichtungen, zu denen Wasser-, Energie- und andere Rechnungen im Zusammenhang mit Steuern und Gebühren gehören. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung gab an, dass diese Kosten ihr monatliches Einkommen erheblich schmälern. /Monitor.al/

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