Nach der Kampagne gegen die Informalität nehmen auch die unbezahlten Verpflichtungen zu! Einnahmen aus Beiträgen 170 Millionen Euro mehr – JavaNews.al

Nach der Kampagne gegen die Informalität nehmen auch die unbezahlten Verpflichtungen zu! Einnahmen aus Beiträgen 170 Millionen Euro mehr – JavaNews.al


Laut dem Jahresbericht der Generaldirektion Steuern beliefen sich die unbezahlten Verpflichtungen zur Zahlung von Sozial- und Gesundheitsbeiträgen im Jahr 2025 auf 263 Millionen Euro, das sind fast 19 Millionen Euro mehr als im Jahr 2024.

Gleichzeitig stiegen auch die Einnahmen aus diesen Beiträgen kräftig an und erreichten insgesamt knapp 1,78 Milliarden Euro, knapp 170 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Abbildungen zeigen zwei Seiten derselben Medaille. Unternehmen, die weiterhin versuchen, im Dunkeln neue Mitarbeiter einzustellen oder keine Zahlungen zu leisten, und andererseits aufgrund von Anti-Formalitäts-Maßnahmen, einem Anstieg der Zahl der Beitragszahler, aber auch der Formalisierung der Gehälter, dazu geführt haben, dass mehr Beiträge eingezahlt wurden.

Laut Taxes sind die unbezahlten Verpflichtungen, die sich als höher herausstellten, auch mit der Einführung strengerer Maßnahmen, Strafen und Verzugszinsen verbunden, die ebenfalls in der Summe dieser Verpflichtungen berücksichtigt werden. Wenn es um hohe Werte geht, ziehen es Unternehmen in vielen Fällen vor, den Fall vor Gericht zu bringen und so die Frist für die Rückzahlung von Verbindlichkeiten zu verlängern. Andererseits gibt es aus steuerlicher Sicht auch Fälle, in denen Unternehmen aufgrund von Bußgeldern Zahlungsunfähigkeit erklären und so die Zahl der unbezahlten Verbindlichkeiten steigt.

Die gesetzliche Zahlungsfrist liegt am 20. des Monats bzw. nach Ablauf eines jeden Kalenderquartals, spätestens jedoch an folgenden Terminen: 20. April, 20. Juli, 20. Oktober, 20. Januar.

Der Mangel an Versicherungen wirkt sich jedoch nicht nur dadurch aus, dass den Bürgern keine kostenlosen Gesundheitsleistungen zur Verfügung stehen, sondern wirkt sich auch direkt negativ auf den Wert der Rente aus. Um eine Rente zu erhalten, müssen Sie mindestens 15 Jahre versicherte Erwerbstätigkeit nachweisen, während Sie für den vollen Bezug der Rente 39 Jahre Erwerbstätigkeit nachweisen müssen. Die Versicherungsjahre werden bis 2029 sukzessive auf bis zu 40 Berufsjahre angehoben.

Aufgrund der fehlenden Versicherungsleistung werden die Arbeitsjahre jedoch automatisch gekürzt, so dass bereits heute mehr als 50 % der Rentner eine Teilzahlung erhalten. Um diesem Phänomen Einhalt zu gebieten, hat die Steuerverwaltung Maßnahmen gegen die Informalität in mehreren Wirtschaftszweigen eingeleitet, vom Tourismus über das Baugewerbe bis hin zum Krankenhauswesen, wo auch Mindestgehälter festgelegt wurden.

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