Die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften steigt, das größte Interesse besteht im Tourismussektor

Die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften steigt, das größte Interesse besteht im Tourismussektor


Zu Beginn der touristischen Sommersaison berichten die Arbeitsagenturen im Land von einem massiv steigenden Bedarf an ausländischen Arbeitskräften.

„Der Tourismussektor erlebt einen Boom bei der Einfuhr von Arbeitskräften. Normalerweise haben sich alle Arbeitgeber an Ausländer gewandt, weil es an Arbeitskräften für niedrige Kategorien wie Reinigungskräfte, Sanitärarbeiter und Küchenhilfen mangelt. Natürlich akzeptieren sie weniger konkurrenzfähige Löhne als Albaner, da sie auch mit Unterkunft und Verpflegung versorgt werden.“Arlind Kurti, Arbeitsagentur.

Sogar das Gehaltsniveau ist in dieser Saison aufgrund der Erhöhung des Mindestlohns gestiegen.

„Seit diesem Jahr hat sich auch das Mindestgehalt erhöht. Kamen sie also letztes Jahr mit einem Nettogehalt von 500 Euro, liegt das Mindestgehalt jetzt bei 600 Euro netto, was mit weiteren Kosten einhergeht. Im Durchschnitt liegen ihre Gehälter bei 900-1000 Euro.“

Neben Indern und Filipinos werden neuerdings auch Arbeitskräfte aus neuen Ländern in den Küchen des Landes bevorzugt.

„Der Import aus Drittländern geht weiter. Hauptsächlich kommen jetzt auch Arbeitskräfte aus Tunesien, das eine Vorliebe für das kulinarische Thema hat, der Fokus bleibt aber aufgrund der bisherigen Erfahrungen auf den Filipinos.“

Nach Angaben des Innenministeriums wurden allein im vergangenen Jahr knapp 20.000 Anträge auf Aufenthaltserlaubnis ausländischer Staatsbürger bearbeitet. Neben Kosovo und Italien als Hauptländern verzeichneten auch Länder wie Indien, Ägypten und die Philippinen ein deutliches Wachstum.

/vizionplus.tv

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