Premierminister Edi Rama hat erneut auf die Suspendierung der Nummer zwei der Regierung Belinda Balluku per Beschluss des Sondergerichts reagiert.
In einer Videobotschaft an seine Follower auf Facebook stellte der Regierungschef klar, dass die Berufung an das Verfassungsgericht mit seiner Unterschrift versandt worden sei.
Und er habe einmal bekräftigt, dass das Gericht ein Mitglied des Regierungskabinetts nicht vom Amt suspendieren könne, da diese Entscheidungen das Machtgleichgewicht destabilisieren würden, diese Meinung habe laut Rama auch die Venedig-Kommission abgegeben.
Für Rama üben diese Bewegungen von GJKKO Druck auf die Regierung aus, was zur Entlassung von Balluk führt, weshalb der nächste Schritt das Wort der Verfassung bleibt.
Rama: Setzen Sie das Gericht unter Druck. Der Premierminister sollte nicht über ein Gerichtsverfahren sprechen. Anscheinend haben wir einen Teil nicht verstanden, und deshalb beginne ich hier mit der Frage: Wissen Sie, wer beim Verfassungsgericht Berufung gegen die Suspendierung des Ministers durch einen Staatsanwalt und einen Richter eingelegt hat? Ich habe mich als Premierminister beschwert, nicht als Edi Rama und nicht für eine Einzelperson. Aber für den Grundsatz, für den Grundsatz, das Gleichgewicht zwischen den Gewalten nicht zu verletzen, für den Grundsatz, sich nicht in eine andere unabhängige Macht in die Zusammensetzung der Exekutivgewalt einzumischen, für den Grundsatz, einem Staatsanwalt und einem Richter die Befugnisse des Premierministers und des Präsidenten nicht zu entziehen. Dabei handelt es sich um einen institutionellen Rechtsstreit, der verhindern soll, was die Venedig-Kommission als unzulässige Verletzung der Gewaltenteilung ansieht. Ich bin also eine Partei und spreche als Partei, ich übe auf niemanden Druck aus und ich spreche nicht über einen Gerichtsprozess. Ich spreche von einem Prozess, der nicht über mich als Einzelperson entscheidet, sondern über etwas Größeres, über das Gleichgewicht zwischen unabhängigen Mächten in Albanien. NWenn die Suspendierung eines Ministers durch einen Staatsanwalt und einen Richter heute als Rechtsanspruch legitimiert wäre, dann würde die Ausweitung der Judikative über die Trennlinie zwischen der Exekutive und dem albanischen politischen Leben selbst hinaus einen einzigartigen, gefährlichen und bedrohlichen Präzedenzfall schaffen.
Am Dienstag soll das Verfassungsgericht darüber entscheiden, ob der Fall gegen Belinda Balluk vor Gericht kommt. Zuvor hatte Premierminister Edi Rama erklärt, dass die Regierung bis zur Entscheidung des höchsten Gerichts des Landes ohne Nummer zwei bleiben werde.
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