Die Täter, die gestern Salven in Richtung des 45-jährigen Julian Sula in Lushnja abgefeuert haben, sind noch nicht gefunden.
Die Polizei hat die Kameras einiger Unternehmen beschlagnahmt, die sich auf den Moment des Ereignisses konzentrierten.
Nach Angaben der Polizei stiegen zwei Personen aus dem Auto, das sie an der Abzweigung der Straße „Misto Mame“ geparkt hatten.
Sie trugen schwarze Gesichtsmasken und Hüte. Sobald sie das Auto vom Typ „BMW“ sahen, in dem Sula unterwegs war, stiegen sie aus dem Fahrzeug und schossen, einer mit einer Kalaschnikow und der andere mit einer Pistole. Ihre Abfahrt verzögerte sich, da das Zielauto vorbeiraste.
Offenbar sah der 45-Jährige die Attentäter, beschleunigte das Auto und entkam auf wundersame Weise den Kugeln.
Der Angriff dauerte nur 10 Sekunden. Sechs Kugeln trafen Sulas Auto, während eine Kugel sein Bein streifte.
Danach verbrannten die Täter das Auto samt Waffen im Dorf Lifaj. Während Julian Sula zuerst in seine Bar in Karbunare und dann nach Hause ging. Er blieb ein paar Minuten und ging dann ins Krankenhaus, um sein Bein zu behandeln.
Bisher hat die Polizei im Zusammenhang mit dem Vorfall 18 Personen sowie Angehörige des 45-Jährigen begleitet und verhört.
Die Spuren, die untersucht werden, reichen von Julian Sulas Vergangenheit im Jahr 1997 bis heute, wie etwa seine Verbindungen zum Drogenhandel, zu Unternehmen und seinem Engagement in der Politik.
Juluan Sula war eine Person, die sich seit zwei Jahren in Lushnja frei bewegte, sogar zu Fuß.
Die von ihm verwendeten Fahrzeuge waren manchmal gepanzert, manchmal nicht. Er ist der Polizei bekannt, da er wegen Waffenbesitzes ohne Erlaubnis und Widerstand gegen Polizeibeamte festgenommen wurde.
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