Die Europäische Union hat einen neuen diplomatischen Schritt unternommen, um die Möglichkeit von Verhandlungen mit Russland zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu prüfen.
Bloomberg-Berichten zufolge hat der Hauptberater des Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, zwei Telefongespräche mit einem hochrangigen russischen Beamten geführt, der Präsident Wladimir Putin nahesteht. Den Quellen zufolge zielten diese Kontakte darauf ab, die Bereitschaft Moskaus zu testen, in Zukunft ernsthaftere Verhandlungen aufzunehmen.
Diplomatische Quellen betonen, dass die EU zu prüfen versuche, ob der Kreml wirklich offen für einen Prozess sei, der zu einer Lösung des Konflikts führen könnte.
Bisher hat sich nicht einmal der Sprecher von Antonio Costas zu den Berichten geäußert, und der Kreml hat über Dmitri Peskow keine Antwort zu möglichen Kontakten mit europäischen Vertretern gegeben.
Gleichzeitig haben die USA auch diplomatische Schritte signalisiert. Der frühere US-Präsident Donald Trump sagte, er habe während des G7-Gipfels „positive“ Gespräche mit Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geführt, was darauf hindeutet, dass die Friedensbemühungen an mehreren Fronten fortgesetzt werden.
Gleichzeitig unterstützt die EU weiterhin die europäische Integration der Ukraine. Die EU-Botschafterin in Kiew, Kateryna Maternova, erklärte, dass 2030 ein realistischer Termin für die Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union bleibe.
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