Das Öffnen einer Stromrechnung kann manchmal wie ein Roulettespiel wirken. Wird es diesen Monat größer oder kleiner sein?
Werden Sie gestresst oder erleichtert sein, wenn Sie die Menge sehen? Und während große Schwankungen Ihrer Rechnung oft eine Änderung Ihres Lebensstils erfordern, können Sie noch etwas anderes tun.
In fast jedem Haushalt gibt es Geräte, die überraschend viel Energie verbrauchen. Experten verraten, welche Haushaltsgeräte Ihre Rechnung unsichtbar in die Höhe treiben und wie Sie Kosten sparen können.
Alte Kühlschränke
Das Dilemma, ob man einen alten Kühlschrank behält oder ihn durch ein neueres Modell ersetzt, hängt oft von der finanziellen Seite ab. Wenn Ihr Kühlschrank älter als fünfzehn Jahre ist, verbraucht er wahrscheinlich viel Strom.
Ältere Kühlschrankmodelle können bis zu tausend Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen. Darüber hinaus weisen ältere Geräte oft eine schlechtere Isolierung und verschlissene Kompressoren auf. Energieeffiziente Modelle, insbesondere solche mit dem Energy Star-Label, können den Verbrauch deutlich senken.
Geräte und Ladegeräte, die immer eingeschaltet sind
Viele Geräte verbrauchen auch im ausgeschalteten Zustand weiterhin Strom. Dieser versteckte Energieverlust wird als Phantom- oder „Vampir“-Verbrauch bezeichnet.
Die Liste der „versteckten Verbraucher“ umfasst Fernseher, Spielekonsolen, Ladegeräte für Telefone und Laptops, Kabelboxen, Streaming-Geräte sowie Küchen- und Badezimmergeräte wie Mikrowellen, Kaffeemaschinen, Haartrockner und Piaster. Es werden leicht abnehmbare intelligente Verlängerungskabel sowie das manuelle Ausschalten oder Herausziehen von Ladegeräten bei Nichtgebrauch empfohlen. So eliminieren Sie automatisch unnötigen Verbrauch.
Niemand erwartet von einem Rat, auf warme und angenehme Duschen zu verzichten, doch die Installation des Warmwasserbereiters kann sich erheblich auf die Rechnung auswirken. Dauerbetriebene Warmwasserbereiter erhitzen und halten das Wasser kontinuierlich auf einer bestimmten Temperatur. Wenn sie auf die Erwärmung größerer Wassermengen und auf eine höhere Temperatur eingestellt sind, ist der Verbrauch entsprechend höher. Empfohlen werden etwa 49 Grad Celsius. Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert.
Elektroherde und Einbauöfen
Auch bei gelegentlicher Nutzung verbrauchen Herde und Backöfen bei jeder Nutzung eine große Menge Energie, insbesondere bei höheren Temperaturen oder langen Garzeiten. Energieexperten schätzen, dass ein Backofen durchschnittlich zwischen 2 und 2,5 kW pro Stunde verbraucht und damit deutlich mehr als die meisten anderen Küchengeräte. Der Verbrauch erhöht sich zusätzlich, wenn der Backofen während des Garens häufig geöffnet wird oder wenn er nicht gut gewartet wird. Einfache Gewohnheiten, wie z. B. Heißluft, das Garen bei niedrigeren Temperaturen und das Garen mehrerer Gerichte gleichzeitig, können den Stromverbrauch deutlich senken, insbesondere in den Wintermonaten, wenn der Backofen häufiger genutzt wird.
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