Als Ankläger des Falles gab der Fraktionsvorsitzende der Sozialistischen Partei, Taulant Balla, an diesem Donnerstag vor dem Sondergericht seine Aussage zur „Partizani“-Akte ab.
Für die schwarzen Truppen behauptete der Chef der sozialistischen Abgeordneten, dass der Privatisierungsprozess des ehemaligen Clubs Partizani nicht gemäß den gesetzlichen Verfahren durchgeführt worden sei und die Begünstigten die Macht ihrer familiären Bindungen genutzt hätten, insbesondere die des damaligen Premierministers Sali Berisha.
Taulant Balla sagte, er habe den Bericht als Bürger und nicht als Politiker unterzeichnet.
Die Journalistin Enkeleda Mema, die in das Studio von QUO VADIS in Vizion Plus eingeladen wurde, sagte, es sei schwer zu glauben, dass ein solcher Bericht ohne das Wissen der Führer der Sozialistischen Partei erstellt wurde, und beschrieb es als eine politische Entscheidung.
Sie betonte, dass Ballas Antworten während der Sitzung allgemeiner Natur seien und sich eher auf die Medien als auf konkrete Fakten bezögen.
Der Anwalt Ermal Yzeiraj hingegen bezeichnete Balla eher als Ankläger denn als Zeugen. Unterdessen konzentrierte sich der Journalist Denis Minga auf die Art und Weise, wie die Anhörung durchgeführt wurde, und äußerte Bedenken hinsichtlich der Behandlung der Angeklagten im Gerichtssaal.
Auszüge aus dem Gespräch:
Boracay: War es Herrn Balla heute peinlich? Wie aufrichtig war er, als er sagte, dass Premierminister Edi Rama keine Kenntnis von dem Bericht habe?
Mitglieder: Ich glaube nicht, dass es ein Bericht ohne das Wissen von Herrn Rama war. Tatsächlich wusste er schon vor langer Zeit, bevor der Bericht erstellt wurde, dass es auch eine Pressekonferenz gab, und ich habe ihn damals gefragt. Natürlich ist es eine Entscheidung der Sozialistischen Partei. Ich glaube nicht, dass Balla ohne das Wissen von SP und Rama zur SPAK geht. Was mir auffiel, war, dass sich Ballas Antworten auf die Medien bezogen und es keine substanzielle Antwort gab, die es zu untersuchen galt. Etwas, das man im Hinterkopf behalten sollte, ist, dass es das nicht gab. Es war eine ruhige Sitzung. Sogar auf einige Fragen und Antworten schien es, als hätte Balla teilweise keine Antworten.
Yzeiraj: Herr Balla ist ein Zeuge, der einfach eine Neuigkeit gesehen und sie in Form eines Berichts überbracht hat. Es ist eher ein Zeuge als das Prädikat selbst.
Dornen: Heute saßen alle vor dem Käfig, sowohl der Mandant als auch der Anwalt. Alle Angeklagten sind bei ihren Anwälten, sie sind nicht in Käfigen. Ich verstehe nicht, warum ein Richter einen Käfig haben sollte, einer ohne Käfig. Dies liegt im Ermessen des Richters. Ich bin interessiert und sie sagten mir, es sei eine Frage der Halle, aber das ist nicht der Fall.
/vizionplus.tv
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