Sonneneinstrahlung, Hautprobleme, die im Sommer immer schlimmer werden

Sonneneinstrahlung, Hautprobleme, die im Sommer immer schlimmer werden


Laut Dermatologen kann Sonneneinstrahlung sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Hautgesundheit haben. Wie der Dermatologe Mileounis erklärt, kann ultraviolette Strahlung einige Hauterkrankungen wie Akne verbessern, da sie die Reduzierung von Entzündungszellen bewirkt und auch den psychischen Zustand des Patienten verbessert.

Auch Psoriasis, eine chronische Hauterkrankung, kann mit speziellen Lichttherapien, der sogenannten „Photoderma“, behandelt werden, bei der die Patienten unter ärztlicher Aufsicht kontrolliert ultravioletter Strahlung ausgesetzt werden. Allerdings sollte die Sonnenexposition schrittweise und vorsichtig erfolgen, um Verbrennungen und andere Hautschäden zu vermeiden.

Der Spezialist warnt davor, dass sich einige Krankheiten im Sommer verschlimmern können, wie zum Beispiel Lupus, und dass bei Patienten, die Krebsbehandlungen erhalten, eine hohe Sonnenempfindlichkeit und Hautreaktionen auftreten können. Auch bei Menschen mit Vitiligo ist besondere Vorsicht geboten, da Bereiche ohne Pigmente viel leichter verbrennen.

Ein weiteres Problem sind Zeckenbisse (sogenannte „Zecken“), die Hautreizungen verursachen, aber auch Krankheiten wie Lyme-Borreliose übertragen können. In manchen Fällen ist auch ein medizinischer Eingriff oder eine Antibiotikabehandlung erforderlich, wenn eine Infektion festgestellt wird.

Abschließend weist der Arzt darauf hin, dass Vitamin-D-Mangel auch in Ländern mit viel Sonne wie Griechenland häufig vorkommt, was auf unzureichende Ernährung und falsche Sonneneinstrahlung zurückzuführen ist. Zur Erhaltung der Gesundheit empfiehlt er eine ausgewogene Ernährung und kontrollierte Sonneneinstrahlung.

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