Nicht jeder kann Sardinen essen!

Nicht jeder kann Sardinen essen!


Vor allem bei Fasten- oder Ernährungsdiäten stehen Sardinen oft auf dem Speiseplan, denn sie gelten als eine der gesündesten Fischarten.

Sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß, Vitamin B12 und Selen und der regelmäßige Verzehr kann zur Gesundheit von Herz und Blutgefäßen beitragen.

Laut Gesundheitsexperten enthält eine 75-Gramm-Portion Sardinen etwa 191 Kalorien und ist eine der besten natürlichen Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Trotz der vielen Vorteile sind Sardinenkonserven jedoch nicht jedermanns Sache.

Wer sollte Sardinen meiden?

Es gibt einige Gesundheitszustände, bei denen der Verzehr von Sardinen die Symptome verschlimmern oder zusätzliche Probleme verursachen kann. Sie sind:

1. Menschen mit hohem Blutdruck

Sardinen, insbesondere Sardinen aus der Dose, enthalten große Mengen Natrium (Salz). Eine Dose kann bis zu einem Drittel der empfohlenen Tagesdosis an Salz enthalten.

Bei Menschen mit hohem Blutdruck kann eine übermäßige Salzaufnahme zu einer zusätzlichen Belastung von Herz und Blutgefäßen führen. Bei Bluthochdruck empfiehlt es sich, die Menge zu begrenzen oder Sardinen mit reduziertem Salzgehalt zu wählen.

2. Menschen, die an Gicht leiden

Sardinen gehören zu den Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Purinen, Stoffen, die im Körper zu Harnsäure zerfallen. Bei Gichtkranken kann ein hoher Harnsäurespiegel zu schmerzhaften Gelenkentzündungen führen. Daher ist der Verzehr von fettem Fisch, einschließlich Sardinenkonserven, für Menschen mit Gicht oder solchen, die häufig unter dieser Krankheit leiden, nicht zu empfehlen.

3. Menschen, die anfällig für Nierensteine ​​sind

Auch ein hoher Harnsäurespiegel kann zur Bildung von Nierensteinen beitragen. Darüber hinaus kann der hohe Natriumgehalt von Sardinen die Menge an Kalzium im Urin erhöhen, was das Risiko weiter erhöht. Daher sollten Menschen, die bereits Nierensteine ​​haben oder dazu neigen, den häufigen Verzehr von Sardinen vermeiden.

Join The Discussion