Der Taifun Maysak hat Südchina getroffen und in der Region Guangxi heftige Regenfälle und schwere Überschwemmungen verursacht.
Infolgedessen wurden mindestens zwei Opfer gemeldet und Zehntausende Bewohner aus den gefährdeten Gebieten evakuiert.
Nach Angaben lokaler Beamter haben etwa 48.000 Menschen ihre Häuser verlassen, während die schlimmste Situation in der Hauptstadt Nanning zu verzeichnen war, wo auch schwere Schäden an der Infrastruktur gemeldet wurden.
Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt bestätigte die vorläufige Opferbilanz und die ergriffenen Sofortmaßnahmen.
Heftige Regenfälle haben in mehreren Stauseen, darunter Liulan und Yunbiao, zum Einsturz der Dämme geführt, während der Liugang-Stausee über die Ufer getreten ist, was die Überschwemmungsgefahr in den umliegenden Gebieten erhöht. In der Stadt Fangchenggang wurden aufgrund des steigenden Wasserspiegels über 800 Einwohner evakuiert.
Nach Angaben der chinesischen Staatsmedien CCTV haben die Wasserstände an 66 Überwachungsstationen entlang von 55 Flüssen in der Region Guangxi die Alarmgrenzen überschritten.
In der Gegend von Luëi wurden innerhalb von 24 Stunden 637 Millimeter Regen registriert, einer der höchsten gemeldeten Werte.
Obwohl sich Maysak abgeschwächt hat und als tropischer Sturm eingestuft wurde, warnen die Behörden, dass in den kommenden Tagen weiterhin starke Regenfälle im Süden Chinas zu erwarten sind.
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