„Geschäftsklima verbessert“, ausländische Investoren: Sorge vor Euro-Abwertung

„Geschäftsklima verbessert“, ausländische Investoren: Sorge vor Euro-Abwertung


Der Verband ausländischer Investoren kam in einer Umfrage unter Mitgliedsunternehmen zu dem Schluss, dass sich das Geschäftsklima in diesem Jahr im Vergleich zu 2023 leicht verbessert hat.

Konkret bewerten ausländische Investoren das Klima mit 49 von 100 möglichen Punkten, also 3 Punkten mehr als im Vorjahr.

Aber auch diese Einschätzung bleibt unter dem Durchschnitt. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von Herausforderungen, die ausländische Unternehmen als beunruhigend empfinden.

An der Spitze steht die Abwertung des Euro und die Auswirkungen dieses Phänomens auf die Wirtschaftstätigkeit sowie die hohe Inflationsrate.

Dann kommen die Probleme auf dem Arbeitsmarkt, wo die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften nach wie vor eine große Herausforderung darstellt, gefolgt von der Informalität, die in allen Sektoren herrscht.

Die Unternehmen sind der Meinung, dass die Bürokratie in der öffentlichen Verwaltung zunimmt, gleichzeitig sind sie der Meinung, dass die Regierung gegenüber der Wirtschaft nicht transparent sei.

Unterdessen bleibt die Steuerpolitik ein Problem, da sie nicht nachhaltig ist.

Zu den Sektoren, die von der ausländischen Geschäftswelt positiv bewertet wurden, gehören Energieversorgung, Ordnung und Sicherheit sowie Justiz.

Unterdessen erwarten ausländische Investoren im nächsten Jahr keine großen Veränderungen, während ein leichter Optimismus für eine Umsatzsteigerung im Jahr 2025 besteht./vizionplus.tv

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