Buchhalter sagen, dass die Unternehmen im Land ihre Gehaltserklärungen erhöht hätten, und der Grund dafür sei der von der Regierung durch öffentliche Kommunikation ausgeübte Druck.
Seit zwei Monaten fordern Regierungsmitglieder eine Gehaltskorrektur und verlangen, dass sie ihre Erklärung nicht mehr akzeptieren.
Insgesamt hat die Steuerverwaltung 37.000 riskante Geschäfte im Lohnbereich identifiziert. 9.000 von ihnen reagierten im November positiv, während die Erklärung im Dezember noch abzuwarten bleibt. Die Steuerbehörden sagen jedoch, dass die Kontrolle vor Ort beginnen wird, zunächst für 7.000 Steuerzahler, die nicht reagiert haben.
„Wir sehen, dass die Angst bzw. der Druck der Regierung Wirkung gezeigt hat. Die Unternehmen reagierten auf diesen Druck mit Lohnerhöhungen. Allerdings gibt es in diesem Markt einen Engpass. Einerseits besteht Druck seitens der Regierung, die Löhne zu erhöhen, andererseits werden die Löhne nicht per Anordnung erhöht. Sie sollten produktivitätsorientiert sein. Ein höherer Lohn ohne Produktivität ist ein Kostenfaktor für Unternehmen. Heutzutage sind die Löhne in einigen Sektoren aufgrund des Mangels an Arbeitskräften und nicht aufgrund der Produktivität gestiegen. Dies hat zu einer Verzerrung dieses Marktes geführt“, – erklärt in „E-ZONE“ Igli Zepishta, Buchhalter.
Doch in den letzten zwei Jahren kehrt der Ausgabenfonds für Gehälter, Versicherungen und Steuern wieder zum Hauptausgabenposten der Geschäftstätigkeit zurück. Durch Abwanderung und Arbeitskräftemangel sind Unternehmen gezwungen, die Löhne zu erhöhen.
„In einigen Branchen ist dieser Posten der Hauptausgabenposten. Selbst im Baugewerbe sind diese Ausgaben nur gestiegen. Nach den Baumaterialien war der Transport der zweite Ausgabenposten, nun ist der Posten Gehälter auf den zweiten Platz gerückt. Exporteure haben die Hauptstimme. Auch der Dienstleistungsbereich liegt an der Spitze der Ausgaben„, sagte Zepishti während eines Interviews für die Sendung „E-ZONE“.
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