Der russische Präsident Wladimir Putin sei bereit, einen Dialog mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu führen, wenn auf beiden Seiten der politische Wille vorhanden sei, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur RIA.
Laut Peskow habe Putin zuvor zum Ausdruck gebracht, dass er für Gespräche mit Macron offen sei und jeder Dialog auf der Grundlage des gegenseitigen politischen Willens positiv wäre. Diese Aussagen erfolgen nach den Äußerungen von Macron, der nach dem EU-Gipfel sagte, es sei sinnvoll, die Kommunikation mit dem russischen Präsidenten wieder aufzunehmen.
Der französische Präsident betonte, dass einige Staats- und Regierungschefs bereits mit Putin sprechen und bezog sich damit indirekt auf US-Präsident Donald Trump. Er fügte hinzu, dass Europa und die Ukraine einen gemeinsamen Dialograhmen schaffen sollten, um Verhandlungen ohne ihre Beteiligung zu vermeiden.
Unterdessen hat die Europäische Union ein Kreditpaket von 90 Milliarden Euro für die Ukraine genehmigt, um den Finanzbedarf der nächsten zwei Jahre zu decken. Die diplomatischen Bemühungen der USA wurden mit getrennten Treffen mit Russland, der Ukraine und europäischen Beamten fortgesetzt, jedoch ohne konkrete Ergebnisse zur Beendigung des Krieges.
Diese Woche trafen sich Vertreter der Ukraine, europäischer Länder und der USA in Miami. Auf amerikanischer Seite beteiligten sich Steve Witkoff und Jared Kushner. Der russische Gesandte Kirill Dmitriev führte Gespräche mit ihnen, die er als konstruktiv bezeichnete und die voraussichtlich fortgesetzt werden.
Direkte Gespräche zwischen Moskau und Kiew sind derzeit nicht vorgesehen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte die USA auf, den Druck auf Russland zu erhöhen.
/vizionplus.tv
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