Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat auf das Versprechen von US-Präsident Donald Trump reagiert, Zölle auf alle Waren zu erheben, die die Straße von Hormus passieren.
Araghchi sagte, der Iran werde einen niedrigeren Zoll als den von Trump vorgeschlagenen erheben.
In einem Beitrag in den sozialen Medien schrieb der iranische Außenminister: „POTUS hat absolut Recht. Wer für die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus sorgt, muss diese Leistung entschädigen. Der Iran war schon immer der Hüter der Meerenge und wird es auch immer bleiben. 20 % sind sicherlich viel. Wir werden Recht haben.“
Araghchis Erklärung ist eine Reaktion auf Trumps Äußerungen, der mit hohen Steuern auf den Seeverkehr in dieser strategischen Meerenge gedroht hat, durch die ein großer Teil des weltweiten Öls fließt.
Die Straße von Hormus ist einer der kritischsten Punkte des globalen Seehandels. Es verbindet den Persischen Golf mit dem Omanischen Meer und dem Indischen Ozean. Internationalen Daten zufolge passieren täglich etwa 20–30 % des weltweit gehandelten Rohöls diese Meerenge.
Iran geht davon aus, dass es seit langem gewarnt hat, dass jede feindselige Aktion der USA oder ihrer Verbündeten zur Schließung der Meerenge führen könnte – eine Bedrohung, die die internationale Gemeinschaft seit Jahrzehnten beunruhigt.
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