Der bekannte Politiker Professor Paskal Milo, der in seiner langen politischen Karriere mehrere wichtige Positionen innehatte, als Außenminister, Integrationsminister und Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei, wurde an diesem Dienstag von Moderatorin Pranvera Borakaj auf Vizion Plus zu „Quo Vadis“ eingeladen.
Milo sagte, dass er seit 2009 keine Parlamentssitzung mehr gesehen habe.
Seiner Meinung nach hat sich das Parlament in ein Schlachtfeld mit verbaler, aber auch physischer Kriegsführung verwandelt.
Auszüge aus dem Gespräch:
Milo: Ich glaube nicht, dass sie etwas Nützliches tun werden, um dem Wahlprozess eine demokratische Figur zu verleihen. Da ich mittlerweile seit vielen Jahren in der Politik aktiv bin, erinnere ich mich an alle wichtigen Verhandlungspaare der Rechten und der Sozialisten, bis hin zu Gjiknuri und Bylykbashi. Sie versuchten, sich gegenseitig damit zu bewerfen. Und als sie dies erkannten, machten sie Kompromisse zu Zuletzten des demokratischen politischen Pluralismus. Wir sehen dies sehr deutlich an der Zusammensetzung des aktuellen Parlaments, an der Qualität, über die andere, nicht ich, entscheiden können.
Boracay: Verfolgen Sie eine Parlamentssitzung?
Milo: Niemals. Nach 2009 nehme ich aus Zeitmangel nicht mehr an Parlamentssitzungen teil. Aber ich verfolge die informativen Ausgaben und halte mich von den charakteristischen Kämpfen des Parlaments der letzten Jahre fern, das kein Parlament, sondern ein Schlachtfeld mit verbalen, aber leider auch physischen Auseinandersetzungen ist. Das derzeitige Parlament ist ein Produkt der Veränderungen, die im Laufe der Zeit vorgenommen wurden. Im Parlament sieht man nur Nummern, Karten und keine Identitäten.
/vizionplus.tv
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