Nach fast zwei Jahren öffentlicher Spannungen und gescheiterter Versuche, die Beziehungen zu verbessern, trafen sich der spanische Premierminister Pedro Sanchez und US-Präsident Donald Trump beim Finale der Weltmeisterschaft 2026 in New Jersey persönlich.
Die beiden Spitzenreiter sitzen im VIP-Bereich des MetLife-Stadions, wo Spanien gegen Argentinien antritt.
Auch König Felipe VI. von Spanien, Königin Letizia sowie die Prinzessinnen Leonor und Sofía verfolgen das Spiel. Das kurze Treffen findet nach monatelangen „Spannungen“ zwischen Washington und Madrid über die Verteidigungsausgaben statt.
Allerdings haben sich die Beziehungen in den letzten Wochen entspannt, nachdem Trump sagte, Spanien habe sich auf dem Gipfeltreffen letzten Monat in Ankara „völlig rehabilitiert“, indem es einer deutlichen Erhöhung seiner Verteidigungsverpflichtungen gegenüber der NATO zugestimmt habe.
Stunden vor dem Treffen nutzte Sanchez ein Interview mit dem spanischen öffentlich-rechtlichen Sender RTVE, um Trump zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten zu gratulieren.
Auf die Frage, ob Trump den Gewinnern die WM-Trophäe überreichen dürfe, vermied der spanische Ministerpräsident Spekulationen und sagte: „Für mich zählt nicht, wer ihn gibt, sondern wer ihn nimmt.“
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