In Prishtina herrscht weiterhin Chaos, die Bürger verlieren ihre Jobs, der öffentliche Nahverkehr streikt weiter

In Prishtina herrscht weiterhin Chaos, die Bürger verlieren ihre Jobs, der öffentliche Nahverkehr streikt weiter


Am zweiten Tag in Folge mussten Tausende Bürger von Pristina mit der völligen Unterbrechung des öffentlichen Nahverkehrs rechnen.

Aufgrund der Finanzblockade in der Gemeinde Pristina wurde der Betrieb des gesamten öffentlichen und privaten Bussystems eingestellt, so dass die Haltestellen der Stadt leer blieben.

Seit den frühen Morgenstunden sind Bürger, denen der Bus sonst nur als Lösung für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder für den täglichen Bedarf dient, gezwungen, sich nach anderen Alternativen umzusehen.

Als Zeichen des Protests haben Transportarbeiter einige der Hauptstraßen von Pristina mit Bussen blockiert und eine sofortige Lösung der Situation gefordert.

Der Bürgermeister der Gemeinde Pristina, Përparim Rama, hat das Finanzministerium im Zusammenhang mit diesem Chaos beschuldigt, da es seiner Meinung nach die Gelder blockiert habe.

Andererseits sagte der amtierende Finanzminister Hekuran Murati, dass die Demokratische Liga des Kosovo mangels eigener politischer Gründe beschlossen habe, die Hauptstadt als Geisel zu nehmen.

Er erklärte, dass es sich um einen politischen Kampf handele, den der Vorsitzende der LDK, Lumir Abdixhiku, auf Kosten der Bürger geführt habe./vizionplus.tv

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