Der seit zehn Tagen stattfindende Bürgerprotest in Tirana hat die Aufmerksamkeit der internationalen Medien auf sich gezogen. Aber warum interessiert man sich so sehr für das, was in Albanien passiert? Diese Frage stellte Moderatorin Pranvera Borakaj an diesem Dienstag im Studio von „Quo Vadis“ auf Vizion Plus an den Wirtschaftsexperten Azmi Stringa.
Stringa sagte, der Protest sei ein Modell, er zeige, dass Albanien hervorragende Menschen habe.
Seiner Meinung nach gibt es, wenn es in Albanien linke Menschen gibt, auch internationale linke Medien, die daran interessiert sind, aber wir können niemals über Agenten sprechen, die den Protest kontrollieren.
Er sagte, die Rhetorik des Premierministers, dass es hier ausländische Agenten gebe, sei auf die mangelnde Kontrolle zurückzuführen, die er über die Demonstranten habe.
Auszüge aus dem Gespräch:
Boracay: Der Protest hat internationale Aufmerksamkeit erregt. Wie erklären Sie sich diese Auswirkungen?
Zeichenfolge: Der Protest war fantastisch für diejenigen, die dort waren. Albanien hat eine fantastische Schicht, eine neue Generation, zivile Menschen, die keiner Provokation zum Opfer gefallen sind. Ein schöner Protest, den sie für Albanien beworben haben. Eines eint sie: Die albanische herrschende Klasse ist besorgt, sie verliert die Kontrolle.
Boracay: Sind darin Interessen verborgen?
Zeichenfolge: Wenn die Nachricht bekannt wird, wird dieser Protest auch international von den Gruppen genutzt, denen es am Herzen liegt. So wie es hier Linke gibt, die über Verschwörung reden, gibt es auch draußen Gruppen, die über Verschwörung reden. Der Grund, warum Rama von einer großen Verschwörung spricht, ist, dass er sie nicht mehr kontrollieren kann.
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