Die Regierung reagiert auf das Entfernen der israelischen Flagge: eine beschämende Tat, sie widerspricht der albanischen Tradition der Gastfreundschaft

Die Regierung reagiert auf das Entfernen der israelischen Flagge: eine beschämende Tat, sie widerspricht der albanischen Tradition der Gastfreundschaft


Das Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten hat die Entfernung der Flagge der israelischen Botschaft in Tirana während der Proteste am Samstag scharf verurteilt.

In einer offiziellen Antwort stellt das Ministerium fest, dass solche Taten nicht mit der Meinungsfreiheit in Zusammenhang stehen, sondern Ausdruck von Hass und Intoleranz darstellen.

Diese beschämende Tat steht im Widerspruch zur langen albanischen Tradition der Gastfreundschaft, der Harmonie und des Respekts für andere, Werte, die unsere Gesellschaft seit Generationen prägen. Sie repräsentieren weder Albanien noch das albanische Volk“, heißt es in der offiziellen Antwort.

Außerdem bekundet das Außenministerium seine Solidarität mit der israelischen Botschaft und betont, dass Gewalt und Hassreden in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz haben.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Albana Koçiu vertrat die gleiche Meinung. In einem Beitrag im sozialen Netzwerk schreibt Koçiu, dass es sich hierbei um „einen inakzeptablen Akt der Provokation handelt, der die Grundnormen der Achtung diplomatischer Vertretungen verletzt und dem Geist des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen widerspricht.“

Koçiu schreibt unter anderem: „Dies ist nicht nur ein Angriff auf ein Staatssymbol. Jede Handlung, die darauf abzielt, die Identität eines Volkes anzugreifen, seine Präsenz zu delegitimieren oder Feindschaft aus ethnischen oder religiösen Gründen zu schüren, schafft Boden für Intoleranz und Antisemitismus, Phänomene, die Europa aus den dunkelsten Kapiteln seiner Geschichte kennt und die in demokratischen Gesellschaften keinen Platz haben dürfen.

Albanien ist ein gastfreundliches Land, ein verlässlicher Partner, der weder Antisemitismus noch Hassreden duldet. Diese beschämende und isolierte Tat steht im Widerspruch zu unserer langen Tradition der Harmonie, des Respekts und des Schutzes anderer, Prinzipien, die das albanische Volk im Laufe der Geschichte geprägt haben.

Wir bringen unsere volle Solidarität mit der Botschaft des Staates Israel zum Ausdruck und bekräftigen Albaniens unerschütterliches Engagement für die Achtung des Völkerrechts, den Schutz diplomatischer Vertretungen und die Förderung der europäischen Werte Toleranz, Respekt und Zusammenleben.“

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