Die neuesten Daten zum wirtschaftlichen und bildungsbezogenen Wohlergehen der Albaner geben Anlass zu ernsthafter Besorgnis über die Richtung, in die sich das Land bewegt.
Der Wirtschaftsexperte Azmi Stringa analysierte einige der kritischsten Indikatoren: den Rückgang der Konsumqualität albanischer Familien, den Rückgang der voruniversitären Bildungsergebnisse gemäß den internationalen PISA-Tests sowie die alarmierende Quote junger Menschen, die weder arbeiten noch studieren.
Während die Länder der Europäischen Union während der Krise moderate Schocks erlebt haben, erweist sich Albanien als deutlich stärker betroffen, sowohl in der Familienwirtschaft als auch in der Qualität der Bildung.
Diese Entwicklungen, so der Experte, erfordern eine dringende und nachhaltige nationale Strategie.
Auszüge aus dem Gespräch:
Zeichenfolge: Albanische Familien essen entweder weniger oder schlechter. Geringere Qualität. Die Qualität hat sich also im Vergleich zu 2014 real verändert. Was ist schön? Dies ist auch in der Europäischen Union geschehen. Selbst in der EU wurden die Ausgabenschwächsten während der Krise um 5 % getroffen. Wenn wir es sehen, hat es uns viel mehr getroffen.
Boracay: Also sie mit 5 %, wir mit 22 %.
Zeichenfolge: Aber das letzte Mal, dass sie betroffen waren, war die Krise von 2008, der Anstieg der Lebensmittelpreise. Während wir in den Jahren 2014–2020 ohne ersichtlichen Grund davon betroffen waren, als die Preise in anderen Ländern nicht stiegen. Dies zeigt die Gesundheit der albanischen Familie, wenn dieser Rückgang in so großem Umfang erfolgt. Jeder hat das gesehen, die albanische Familie hat den Stöcker aufgegeben und ist zu einem schwächeren Käse übergegangen. Sie verzichteten auf Fleisch und setzten auf mehr Reis.
Boracay: Ich bin sehr besorgt über das Bildungsniveau in Albanien. Die drei Komponenten, die Sie belegt haben: Mathematik, Sprache und Naturwissenschaften. In allen drei Punkten sind wir minus, -20 Punkte in Mathematik, -11 in Sprache und -11 in Naturwissenschaften.
Zeichenfolge: Das sind die PISA-Ergebnisse. Leider haben wir in der Bildung Rückschritte gemacht, und das sollte uns große Sorgen bereiten. Albanien sollte dies zu einer Strategie machen, insbesondere im Bereich der voruniversitären Bildung. Wir werden nur über die Bildungsreform sprechen.
Boracay: Wir beziehen uns auf öffentliche und nichtöffentliche Bildung.
Zeichenfolge: Ja, es geht um voruniversitäre Bildung. Wir haben ein anderes Problem. Wir haben die höchste Quote junger Menschen in Europa, die nichts tun. Sie arbeiten also weder, noch studieren sie.
/vizionplus.tv
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