Anwalt Arbër Hoxha listete die drei Szenarien auf, die in der morgigen Sitzung des Bürgermeisters von Tirana, Erion Veliaj, erwartet werden.
Eingeladen zur Sendung „Quo Vadis“ auf Vizion Plus mit der Moderatorin Pranvera Borakaj sagte der Anwalt, dass das erste Szenario darin besteht, dass Veliaj im Amt bleibt, das zweite Szenario darin besteht, dass die Wahlen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden, und das dritte Szenario darin besteht, dass Veliajs Berufungsantrag abgewiesen wird und der Präsident das Datum der Wahlen bekannt gibt.
Hoxha erklärte, dass morgen eine gute Chance bestehe, dass die Entscheidung nicht verkündet werde, sondern nur die Argumente und Beweise vorgelegt würden und sich das Gericht dann in den Beratungsraum zurückziehe.
Auszüge aus dem Gespräch:
Boracay: Welche Szenarien werden voraussichtlich morgen eintreten?
Hoxha: Es gibt zwei Szenarien. Erstens, um die Verfassungswidrigkeit des Gesetzes und von Artikel 62 Buchstabe c anzufechten. Morgen werden nur noch Argumente und Beweise vorgetragen, dann zieht sich das Gericht in den Beratungsraum zurück. Die Entscheidung wird morgen nicht bekannt gegeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Entscheidung morgen bekannt gegeben wird, ist sehr gering. Die maximale Laufzeit beträgt 30 Tage.
Die erste Entscheidung ist, dass Veliaj im Amt bleibt. Mit der zweiten Entscheidung wird dann eine Frist für die Aussetzung der Wahlen gesetzt. Die dritte Option, deren Eintrittswahrscheinlichkeit sehr gering ist, besteht darin, Veliajs Berufungsantrag abzulehnen und den Präsidenten den Wahltermin bekannt zu geben.
/vizionplus.tv
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