Gute Laune, aber am Ende sind die Berechnungen wertlos. 11,7 Millionen Touristen, die das Land im vergangenen Jahr besuchten, blieben sehr klein.
Nach Angaben von EUROSTAT sind wir das einzige Land in der Region, das eine negative Bilanz hinsichtlich der Online-Einstellung von Touristen gegenüber ihrer Ankunft hat. Die Daten zeigen, dass nur 6/10 der im letzten Jahr angekommenen Ausländer mindestens eine Nacht in Albanien blieben.
„Es ist wahr, dass wir auf der Grundlage der Statistiken zu einem Verhältnis von 6/10 kommen. Das Problem liegt im Teil der Zählung der Touristen, d. h. in der Methodik. Vergessen wir nicht, dass es viele Personen gibt, die wir als Touristen zählen, wenn sie dort sind, oder auf der Durchreise, die den Flughafen Rinas nutzen, oder Personen, die aus den Ländern der Region kommen und Albanien für ein paar Stunden besuchen. Wir haben also Bürger aus Montenegro, die Albanien als Transitort nutzen Mazedonien”. sagt Feriold Ozuni, Experte für Tourismusfragen.
Jeder Tourist, der nach Montenegro kam, blieb durchschnittlich 6 Tage, während Länder wie Griechenland, Nordmazedonien oder Kroatien, wo ausländische Medien uns oft mit Letzterem verglichen haben, eine viel positivere Bilanz haben als unser Land.

„Es gibt einen grauen Markt, um nicht zu sagen immer „schwarz“, auf dem nie alle Übernachtungen oder Rechnungen deklariert werden, sondern teilweise oder gar nicht deklariert werden. Dieses Problem gibt es nicht nur auf dem AirBNB-Markt, sondern auch bei Hotels, die 50 Zimmer haben und voll sind, aber angeben, dass sie nur zu 60-70 % belegt sind.“ Herr Ozuni erzählt es anderen.
Die albanische Regierung sieht in ihrer Strategie zur Entwicklung des Tourismussektors vor, dass das Land im Jahr 2030 70 Millionen Übernachtungen verzeichnen wird, verglichen mit 7 im letzten Jahr, also zehnmal mehr.
„70 Millionen Übernachtungen sind mit den Statistiken, die wir heute haben, eine Menge. Ich glaube nicht, dass das auch in den nächsten 20 Jahren als Ziel gelten wird, aber wenn die vorgelegten Informationen genauer sind und die Angaben der Beherbergungsbetriebe zunehmen, könnte das Jahr 2030 eine Zahl von annähernd 70 Millionen ergeben.“fügte der Experte hinzu.
Diese Zahlen sprechen vor allem für die nach wie vor hohe Informalität auf dem Beherbergungsmarkt, die Nutzung privater Wohnungen wie Airbnb-Buchung, aber auch Besuche bei der Familie.
/vizionplus.tv
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